Pure Vida / La Vida es hoy!

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Mrz 202016
 

The Travel goes on…wir fahren 4 Stunden mit dem Bus bis zum Örtchen „Rio Dulce“ und dann noch mal 2,5 Stunden mit dem Boot auf dem Lago „El Golfete“ dem Fluss „Rio Dulce“ bis Livingston. Das ist die Tagesetappe heute. Eine ältere anscheinend leicht verwirrte Frau :=)) sitz im Bus auf unseren Platz (es gibt Platzkarten im Bus) und die gleiche Frau steigt auch ohne Fahrschein in das Boot nach Livingston! Es fehlt somit ein Platz im Boot und alle rücken zusammen damit Tilo noch mit ins Boot passt.
In Livingston angekommen hat Dieter eine Unterkunft für uns klar gemacht….the best Place to be…5 Sterne Deluxe für 50% off…passt ;)! 

Hier lassen wir es uns richtig gutgehen, mit Pool und geilen Frühstücksbuffet inklusive geniale Ausicht auf’s Meer;)! Livingston selber besteht großteils aus 2 Hauptstraßen  und es ist der einzige Ort in Guatamala wo „Garifuna“ people, die früher als afrikanische Sklaven ins Land gekommen sind. Entsprechend ist das feeling…Reagge & caribien Flair.
Viel gibt es in Livingston nicht zu tun…den Tipp von Manne (dem deutschen Manager des Hotels) zur “ Finca Tatin“ zu fahren, nehmen wir dankend an. Die “ Finca Tatin“ erweist sich als wahrer Glücksgriff für uns…“powerchillen“ mitten im Regenwald, kleine Bungalows, Hängmatten, kühles Bier, paddeln mit dem Kajak zur „Lagunita Salvador“ und ein Dinner in “ the middle of nowhere“…nicht zu vergessen das baden Fluss! 

Check it out www.fincatarin.com ! Wir bleibe einfach länger…

Maya Tempel in Tikal

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Mrz 202016
 


Da wir nun in Guatemala sind, interessiert uns natürlich die Geschichte der Maya sehr.
Also…let’s go to Tikal… ;)!
Die Maya waren ein großer Volksstamm in dieser Region und die größten Tempel befindet sich in Tikal. 
…wir nehmen also den Nachtbus von Guatemala City nach Flores. Die Fahrt dauert ca. 8 Stunden und der Bus ist tiefgekühlt – gefühlte minus 5C …wir sitzen mit Jacke,Schal & Mütze im Bus – Eiszeit! …und bei den Temperaturen und Fahrstil ist schlafen Glückssache! Angekommen in Flores treffen wir auf Dieter! „Tikal Dieter“ – so wird er der Einfachheit halber genannt – lebt in Guatemala und hat an den Ausgrabungen der Mayaruinen mitgewirkt. Für uns eine gute Chance so viel wie möglich über die Geschichte & Kultur der Maya zu erfahren. So ausgestattet kann unsere kleine Expedition starten. Flores ist nun der Ort von wo unsere Expedition zu den Maya beginnt. Wir bleiben für eine Nacht vor Ort und haben ein gemütlichen Schlafplatz im Zelt, neben den Ruinen in mitten des Regenwaldes, gefunden. So haben wir ausreichend Zeit für unsere Erkundungen und können sowohl den Sonnenuntergang & Sonnenaufgang sehen. Letzterer versteckte sich allerdings im Morgennebel. Das frühe Aufstehen hat sich dennoch gelohnt, um das erwachen der Tierwelt, unteranderem das brüllen der Brüllaffen, das schreien der Papageien und sonstige Geräusche, anderer im Jungel lebender Tiere, zu erleben.
Die Maya Tempel sind für uns ein „must have“ in Guatemala.
Unser Plan für die kommenden Tage…mit dem Bus nach Rio Dulce und weiter in den karibische Teil von Guatemala. Auf nach Livingston ;)!

Lake Antilán

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Mrz 092016
 

Just calm…!

Das sagt eigentlich schon alles über den kleinen,gemütlichen Ort San Marcos. Ein kleines Hippie Dorf, sehr entspannt und direkt am See gelegen :)!

Wir hatten hier 5 wundervolle & ruhige Tage…konnten relaxen und Kraft sammeln für die nächsten Tage in Tikal. 

Der See, eingebettet von majestätisch anmutenden Vulkanen….einfach grandios Natur! 

Alleine vor dieser Kulisse jeden Morgen aufzuwachen war es wert hierher zu kommen. 

Uns zieht’s nun aber weiter via Antigua in Richtung Flores/Tikal in Richtung Atlantikküste…zu den Maya Ruinen!

Wir sind sehr gespannt, auf das, was wir im Land der Maya’s erleben dürfen….:)! 

Zusammenfassend noch ein paar Begriffe die wir mit San Marcos verbinden….;)

#sunshine, #village san pedro, #banana cake, #regen, #tibetan yoga#, #redwine, #mulligatawny soupe, #meditation at maya place, # smoothie, #wlan,#a boot named tornado, #posada schumann, #piratenparty, #pappschwert, #livemusic,#schlüssel in den gully gefallen, #sunrise at the lakeside, #enchiladas, # 5 beans soup with avocado and red onions, # köstritzer schwarzbier, # sauna, # the yoga forest, # permaculture, # village son marcos la laguna, # coffee, 

Antigua

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Mrz 042016
 

Mit unserer ersten Station, dem Örtchen Antigua,  hatten wir den besten Start unserer Reise durch Guatemala den wir uns wünschen konnten. Antigua ist ca. 1 Autostunde von Guatemala City entfernt. Es war früher einmal die Hauptstadt des Landes, ist im kolonialen spanischen Stiel erbaut und umgeben von 3 Vulkanen. Davon ist einer momentan sehr aktiv…! Der „Fuego“ hat uns dann auch gleich mit seinen Feuerfontainen begrüßt. Antigua war für uns auf den ersten Blick unscheinbar hat sich dann aber als wahre Perle entpuppt. In einem für uns neuem Land, auf einem anderen Kontinent, braucht es etwas Zeit zur Orientierung. Die haben wir hier gefunden und uns sehr wohl gefühlt :)! Das fiel nicht schwer bei den freundlichen Guatemalteken im Ort, den vielen gemütlichen Cafes, Restaurants und Rooftop Bars. Es braucht bestimmt Wochen um all die Angebote zu entdecken die es hier gibt. Wir hatten das beste Essen und die coolesten Drinks in Town. Wen ihr Empfehlungen für euren Trip wollt, meldet euch gerne bei uns ;). 

Am Abend, bevor wir weiter zu unserer nächsten Station, dem Lake Atilán wollen, treffen wir noch Nick. Nick ist 79 Jahre jung (jung trifft es wirklich), ist Belgier lebt seit ca.  35 Jahren in Guatemale.  Hardy hat den Kontakt zu Nick über einen seiner Kunden erhalten. Nick lädt uns gleich zu sich ein…Er wohnt etwas priviligierter ausserhalb von Antigua. Der Abend war gefüllt mit tollen Gesprächen und gutem Essen :)! Danke Nick, das wir deine Gäste sein durften! Die nächste Etappe kann kommen…let’s go to the Lake Atitlán! 

Berlin > Frankfurt > Huston > Guatemala City

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Mrz 022016
 

Los geht’s….!

Ganz entspannt sind wir 1 Stunde vor Abflug in Tegel…am CheckIn Schalter von Lufthansa waren wir dann plötzlich nicht mehr so releaxed. 45 Minuten vor Abflug nach Frankfurt wurden wir auf eine fehlende Überflugerlaubnis für die USA (esta) aufmerksam gemacht! Wir brauchen eine Bestätigung der US Regierung, daß wir in Huston zwischenlanden dürfen. Unglaublich aber wahr! Zum Glück gibt es in Tegel einen Serviceschalter, der sich auf so Typen wie uns eingestellt hat 😉 ..25€ für das Ausfüllen der Bescheinigung & 14 $ an die US Behörden später dürfen wir dann endlich los via Frankfurt und später amerikanischen Luftraum überfliegen!

In Frankfurt wecheln wir dann in den A380 von Lufthansa. Die letzen 5 Reihen im Oberdeck / Holzklasse, aber dennoch schön! 

Obwohl der Flug 11 Stunden bis Huston dauert, ist er sehr entspannt. Die Plätze im Oberdeck sind ideal. Hardy hat Spaß mit den Entertaintment System an Bord nur bei mir hält sich der Spaß in Grenzen, da meine Bordunterhaltung nicht startet! Dafür gibts eine Miles and More Meilengutschrift :)! So ist alles schön an Bord. 

Obwohl wir den Luftraum der USA nur zum Transit und zum Umsteigen berühren, durchlaufen wir die kompletten Einreiseformalitäten der USA, mit Erkennungsfoto Fingerabdrücken, Befragung, Zollkontrolle etc. Es dauert ewig! Wer mal wieder das Gefühl für Grenzkontrollen haben will, braucht nur die USA als Transitland wählen. Wir kennen das schon fast vergessen innerhalb Europas. 
Der Weiterflug nach Guatemala City war entspannt! Die Einreise klappte mit einem müden aber freundlichen  ¡Buenas noches problemlos :)!  Jetzt schnell mit dem Airport Transfer nach Antigua und ab ins Bett. Auf dem Weg dorthin, haben wir schon mal den aktiven Vulkan Acatenango inklusive Lava gesehen. Wir sind gespannt auf das was jetzt noch alles kommt. 

Wir sind dann mal weg!

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Feb 282016
 

Wir wünschen allen eine schöne Zeit in Berlin…Guatemala wir kommen!

Posted by Krueger-Schiller-Reisen on Sonntag, 28. Februar 2016

Ein Dankeschön von der Moonlight School

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Ein Dankeschön von der Moonlight School
Dez 212013
 

Kurz vor Weihnachten wird uns wohlig ums Herz. Die Moonlight School aus Kathmandu hat von euren Spenden u.a. warme Schulkleidung für die Kids der Schule gekauft. Ihr erinnert euch an unsere Spendenaktion im Zusammenhang mit unserer Nepalreise.

Wir wollen euch an dem Dankeschön teilhaben lassen und veröffentlichen die Weihnachtsgrüße von Santosh.

Dear Tilo & Hardy

Namaste from Nepal

How are you in Germany? I believe that you are doing well in good health.

The things are going well here in Nepal and Moonlight school’s  kids doing great.  I am very sorry for not contacting for time as I am very busy with other project ( Health Care Project)

We have bought the winter sweaters for our kids with your donated money. I have now attached some photos of our school’s children with sweaters , please find the attachment. If you need any information, please feel free to ask me at any time. Thank you !

 Anyway, Wishing you & your family Merry Christmas and Wonderful happy New Year, 2014.

We wish everything goes well on your way and Santa will be extra good to you wherever you are in the world.

With Kind Regards and Peace

Santhosh

Auf zum heiligen See nach Gosaikunda

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Auf zum heiligen See nach Gosaikunda
Nov 012013
 

In den nächsten Tagen sind wir dann ein Stück des Weges zurück gewandert (Langtang, Lama Hotel) um dann in Richtung Gosaikunda abzubiegen. Ab Lama Hotel wird uns Raj, der Inhaber von A1 Exkursion ein Stück begleiten. Gosaikunda mit dem Heiligen See der Hindus und Buddhisten ist die nächste Etappe unserer Reise. Wir haben 4 Tage blauer Himmel, Sonne und grandiose Natur. Immer wieder schweifte unser Blick zurück auf die schneebedeckten Bergkuppen Tibets & Nepals, die sich von ihrer besten Seite zeigten. Ab Thulo Syabru wandern wir gemeinsam mit einem Schamanen. Wir haben uns entschlossen, einen Teil des Weges gemeinsam mit einem Schamanen der Bergvölker Nepals zu wandern um uns die Kultur des Schmanentums zeigen zu lassen. Am Abend in Thulo Syabru zeigt uns der Schamane das erste Mal seine Rituale.


Das sehr gute Wetter hält bis Cholangpati! …Abends auf der Hütte angekommen, wurden wir mit ein wenig Regen begrüßt. Ein Wanderpärchen, was aus Richtung Gosaikunda kam – wo am Morgen unsere nächste Etappe hinging -, berichteten von Schnee! ….uns schwante schlimmes!
So kam es dann, wie’s kommen musste….es regnete die ganze Nacht durch und auch am kommenden Tag war Regen und später, etwas höher gelegen Schnee unser ständiger Begleiter an diesem Tage!
„Unser“ Schamane versprach uns innerhalb von 2 Stunden, dass der Regen aufhört und die Sonnen scheint. Wir schauten gespannt seinem Ritual der „Regenvertreibung“ zu. Der Regen hörte auf und es fing an mit schneien. Gute gemacht Schamane…….


Nun, angekommen in Gosaikunda (4380m) waren wir komplett nass und froren uns den Ars….. ab!
Also, alle eng zusammenrücken, den Ofen an und warme Gedanken ausgetauscht…..!
Der Abend war dann trotz Schnee und Kälte sehr gemütlich….und auch der Schamane konnte uns seine Tradition ein wenig näher bringen. ….wir schneiten komplett ein!!!!
Die Nacht verbrachten wir dann mit dicken Daunenjacken im Schlafsack!

Am nächsten Morgen war dann erstmal „Krisensitzung“! Was tun? Wir sollten heute auf 4600m über den Lauribina Pass gehen ! Unmöglich bei diesem Schnee…viel zu gefährlich!
Also Abstieg, wieder zurück nach Cholangpati…wo alles begann.
Ein bisschen traurig waren wir dann schon…aber auch der Abstieg nach Cholangpati war nicht ganz ungefährlich. Somit war keine Zeit, um zurück zu schauen. Unsere ganze Konzentration galt dem Abstieg!
Unten angekommen, waren wir froh endlich wieder im Trockenem zu sein. Wir hatten ein wenig mehr Zeit auf unserer Hütte und vertrieben uns diese mit Spielen, ausruhen und essen.
Später am Abend haben wir dann, als kleines Dankeschön an unsere Träger und Guides (für den sicheren Abstieg) die Korken knallen lassen….gesungen und getanzt bis in die Puppen;)! Es war schließlich zeitgleich das wichtigste Fest in Nepal, das Dashain Festival. Das Dashain Fest ist vergleichbar mit Weihnachten in Deutschland und für die Nepali ein Familienfest. We are a family on this night!!!!

In den nächsten zwei Tagen ging unser Abstieg dann weiter. Via Dunche (1960m) weiter in Richtung ….. Ramche (1790m).
Ab Dunche hätten wir schon den Jeep nehmen können. Aber aufgrund der tagelangen Regenfälle waren die ohnehin schon sehr schlechten “ Straße“ fast unpassierbar.
Das Risiko, mit dem Jeep liegen zu bleiben oder die Gefahr einer Schlamlawine wollten wir aus dem Weg gehen…somit liefen wir die letzten 24km locker zu Fuß…wir waren ja in Übung;)!

Die Nacht im „Local-Dorf“ Ramche zu verbringen war dann auch sehr interessant….wie einfach doch das Leben sein kann. Wir fühlten uns in eine andere Zeit versetzt.

Am nächsten Tag holte uns unser Bus ab und es ging nach Nagarkot  (1932m) …2 Tage pure Erholung;)!

Aufstieg zum Tserko Ri (4984m)

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Aufstieg zum Tserko Ri (4984m)
Nov 012013
 

Unser Tag 8

Heute Morgen ging’s nun endlich los…wir fühlten uns gut und gewappnet für den Anstieg auf fast 5000m! Niemand von uns – ausgenommen David, der schon auf dem Mont Balanc (4810m) stand – hatte zuvor schon mal eine solche Höhe zu Fuß erreicht!
Demnach waren wir alle aufgeregt, und beim Anblick des Tserko Ri (4984m) auch sichtlich ergriffen!
Die ersten 30min verliefen eher flach, bis es dann, fast aus dem nichts, seeehhhrrr steil bergauf ging. Bis zu einer Höhe von ca. 3900m verlief der Anstieg „normal“. Alle kamen gut klar mit der Höhe….nur gut, das wir gestern noch unser Höhentraining hatten;)!


Ab jetzt wurde es zunehmend anstrengender. Es warteten ja noch 1000 Höhenmeter Anstieg auf uns!
Auch das Gelände wurde nicht einfacher, sehr felsig und teilweise schwer zu begehen. Langsam wurde aus dem, anfänglichem leichtem „spazieren gehen“,  ein anspruchsvolles Alpines wandern!
Nach ca. 4 Stunden – teilweise sehr hartem Anstieg – war unser Lohn, dass wir eine atemberaubende Aussicht auf die uns umschließenden Berge genießen konnten. Einfach traumhaft!
Auf dem Peak des Tserko Ri angelangt, konnten wir die weiß bedeckten Gipfel in Tibet sehen, auf der anderen Seite, den uns immer vor Augen liegenden Langtang….Cool und Schön!
Wir verbrachten ca. 1 Stunden auf dem Gipfel und genossen unser Picknick mit Yak Käse und Tee. Dann ging’s in den Abstieg. Jeder, der schon einmal im alpinen Gebiet geklettert oder gewandert ist, wird bestätigen können….der Aufstieg ist nur die halbe Miete! Somit sind wir mit viel Konzentration abgestiegen und waren voller Freude, Glücksgefühlen und um einige sehr schöne Erlebnisse und Erfahrungen reicher, als wir wieder „unten“ – immer noch auf 3800m, in Kyanjen Gomba gesund ankamen.

Toller Tag;)!

Langtang National Park

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Langtang National Park
Nov 012013
 

Am 5. Tag geht es von Bridrim (2229m) in den „Langtang National Park“, das zweite Highlight unsere 19. Tage langen Wanderung im Himalaja. Bei der Ortschaft Khangjim (2235m) erreichen wir den „Langtang Trek“. Wir merken hier gleich, das diesen Abschnitt unserer Reise gemeinsam mit mehr Wanderern teilen werden, als in der Tamang Region. Der erste Ort (Lama Hotel (2455m) in welchem wir im Langtang übernachten ist voll von Hotels & Guesthäusern und entsprechender Anzahl von Gästen.


Am kommenden den 6.Tag wandern wir zu dem Örtchen Langtang. Den ganzen Tag scheint die Sonne & es ist eine sehr schöne Tour in die Berge. Wir sehen den Berg Langtang Lirung (7227m) und Langtang II (6596m). Das sind 2 beeindruckende Bergemassive. Das Guesthouse in dem wir in Langtang übernachten wurde erst vor 2 Monaten neue eröffnet. Alles ist noch neu und schick. Wir fühlen uns sehr wohl hier. Auf den letzten Stück Weg dorthin trinken wir noch einen leckeren Saft. Der wird aus der Seabuckthorn Frucht gewonnen. Stellt euch den Geschmack als Mischung von Sanddorn, Maracuja & Zitrone vor. Voll lecker und voll mit Vitamin C. Das können wir gebrauchen. Den Abend in dem netten Guesthouse verbringen wir mit Würfelspielen und einem gemeinsamen Tänzchen mit den Portern in der Herbergsküche.


Der Plan für den 7. Tag sieht nur einen kurzen Aufstieg von 300 Höhenmetern nach Kyanjen Gompa (3879m) vor. Ab jetzt können wir nicht mehr so hoch aufsteigen (wegen der Höhenanpassung). Die  Akklimatisation an die Höhe ist auch der Grund, dass wir  nach der Ankunft im Guesthouse und dem Lunch noch einmal 300 Meter hoch in die Berge laufen und dann gleich wieder zurück. Der Ort Kyanjen Gompa ist sehr schön und wir sind wieder gesäumt von hohen schneebeckten Bergen die in der Sonne majestätisch glänzen. Am Nachmittag gehen wir in die örtliche Bäckerei auf ein Stück leckeren Kuchen und Kaffee. Danach bereiten wir uns auf den Aufstieg zum Tserlo-Ri am kommenden Tag vor und kaufen Proviant in der örtlichen Cheesfactory. Diese stellt Käse aus Yak-Milch her.

Tamang Heritage Trail

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Tamang Heritage Trail
Okt 182013
 

Der erste Tag war zum Einwandern geplant.

Von Syaprubeshi (1503m) geht es nach Gatlang (2238m), gleich zu Beginn ein langes Stück den Berg hinauf. Wow…. ist das anstrengend! Der Teil der Tour wird bestimmt spannend, denn das Tamang ist touristisch noch nicht sehr erschlossen, und wir werden dicht an der hier lebenden Bergbevölkerung dran sein. Wir sind nun glücklich, wieder  in der Bergwelt des Himalaya Gebirges wandern zu dürfen.


Der 2. Tag führt uns weiter nach Tatopani (2607m). Der Ortsname Tatopani bedeutet heiße Quellen (tato =heiß & pani = Wasser) Nach unserer langen Wanderung, freuen wir uns schon sehr auf das Baden in den heißen Quellen. Auf der Wanderung tauchen wir tief in die Bergwelt ein und kommen durch einige kleine Bergdörfer. Die Leute hier sind uns Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen. So dass ein Namaste (Guten Tag/Hallo) oder Dashi Telek (Gute Tag auf tibetanisch), verbunden mit einem woher und wohin, zu unserem Wanderrhythmus gehört. In Tatopani sind wir nun auf 2607m angekommen. Am Abend reißen dann sogar das erste Mal die Wolken auf, sodass wir ein bisschen von der faszinierenden Bergwelt des Himalayas sehen können. Das Wetter ist zum Wandern optimal, nur die Wolken hängen oft sehr tief und versperren uns die Sicht auf die Berge.


Am 3. Tag im Tamang wandern wir zur Grenze nach Tibet und übernachten in Timure (1762m). Pasang ( unser Guide) hat die Tour als leichte Wanderung angekündigt. Das stellt sich für uns dann auf dem Weg anders heraus. Wir finden den Wanderpfad doch sehr anspruchsvoll! Das Highlight des Tages, ist eine Teepause bei einer Bergfamilie. Es war spannend zu sehen, wie die Menschen an den Berghängen Leben und deren Häuser eingerichtet sind. Zum Abschluss des Tages wandern wir noch zur Grenze nach Tibet. Naja, die Grenze ist nicht sonderlich spektakulär. Die Chinesen bauen eine neue Straße und Brücken. Sie hoffen bald, den Norden von Nepal direkt mit ihren Waren beliefern zu können.
Jetzt beginnt schon der 4. Tag unserer Tour und wir wandern auf der anderen Talseite des Bergmassives. Von Timure (1762m) geht es nach Bridrim (2229 m), erst flach dann immer weiter steil bergauf. Das Guesthouse in welchem wir in Bridrim übernachten, bietet uns einen fantastischen Blick auf die andere Talseite.

Es wird von einer tibetanischen Familie betrieben, deren Vorfahren  vor ca. 200 Jahren aus Tibet geflüchtet waren. Wir sind ins Wohnhaus der Familie auf einen Tee eingeladen und hören uns die spannende Familiengeschichte an. Das Wohnhaus ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Besser als alles was wir bisher gesehen haben. Unser Verhältnis zu den Portern ist mittlerweile sehr freundschaftlich. Am Abend tanzen wir mit ihnen gemeinsam nach nepalesischer Musik bis wir müde sind. Der kommende Tag führt uns dann bei Khangjim (2235m) auf die zweite Etappe. Ab jetzt wandern wir im „Langtang National Park“ auf den gleichnamigen Treck.

Auf gehts zum Trek

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Okt 182013
 

Der Tag ist kurz beschrieben… Morgens früh aus dem Bett… Dann die restlichen Sachen gepackt und los geht es. Wir planen für die 200km nach Syabrubeshi <<< dem Ausgangspunkt unseres Trecks>>> ca. 8 bis 10 Stunden Fahrzeit. Diese werden wir auch brauchen! Es hat geregnet und der Weg ist sehr schlammig. Die abenteuerliche Fahrt geht durch viele Serpentinen. Der Regen der letzten Tage hat die Straße sehr aufgeweicht und es gab an einzelnen Stellen Abbrüche von der Fahrbahn. Daher war es  für uns sehr ungewöhnlich und auch gefährlich eine solche Straße in den Bergen zu befahren, zumal es zu einer Seite immer tief bergab geht.


Anyway, wir sind heil am Ausgangspunkt unserer Tour im Tamang angekommen. Am Abend hatten wir das erste Briefing mit unserem Guide Pasang. Wir bekommen die erste Wanderetappe erläutert, und lernen alle Porter (Träger und Helfer) unsere Tour kennen. Pasang ist unser Guide. Suris ist der Assistent und der Koch auf unserer Tour. Dann haben wir noch Suris (hat den gleichen Namen), Rajendra, Sanjeev, Jangbu, Aiti. Das ist unser Team für die Tour.
So morgen geht los!

Der zweite Tag in Nepals Hauptstadt

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Der zweite Tag in Nepals Hauptstadt
Sep 292013
 

Wir haben jetzt die erste Nacht im Vajra Hotel geschlafen und im wunderbaren Garten vom Hotel unser erstes Frühstück genossen. Es ist angenehm warm und die Sonne scheint. Für uns also das beste Wetter für eine Stadtbesichtigung in Kathmandu. Wir fahren zuerst zur größten Stupa Nepals „Boudhanath“ & danach weiter nach „Pashupatinath“. Hier sind eine große Tempelanlage und der bekannte Hindutempel gleichen Namens. Pramesh erzählt uns viel über die Religionen des Buddhismus und Hinduismus. In der Tempelanlage befindet sich eine Begräbnisstätte. Hier werden die Toden von dem ältesten in der Familie im Fluss gewaschen und anschließen nach einem klaren Ritual verbrannt. Mit dem Glauben an die Wiederauferstehung wird die Asche dann in dem Fluss verteilt.


Ein weiterer Punkt der Stadttour war die Besichtigung des „Durbar Square“ in Patan. Dies ist einer der ältesten von 3 Königsanlagen in Nepal und wurde mit deutscher Hilfe nach einem Erdbeben wieder aufgebaut. Hier in Patan ist unser Lieblingsrestaurant „Danasa“ in Kathmandu. Hardy & Tilo lieben diesen Platz (siehe Video auf YouTube). 1a Küche zu bezahlbaren Preisen.
Den Abend haben wir fröhlich, tanzend & ausgelassen im Club „Namaste“ verbracht.

Unser Besuch in der Moonlight School

 Nepal 27.09. - 25.10. 2013  Kommentare deaktiviert für Unser Besuch in der Moonlight School
Sep 292013
 

Heute ist ein besonderer Tag. Wir besuchen die „Moonlight School“. Wer unser Projekt verfolgt hat, weiß nun schon was es mit der „Moonlight School“ auf sich hat.  Die „Moonlight School“ in Kathmandu ist eine durch Spenden finanzierte private Schule. Santosh ist der Gründer, und hat im Laufe der Jahre die Schule bis auf 75 Kinder erweitert. In der Schule sind Kinder von sozial benachteiligten Familien, die sich die Schule nicht selber leisten können.

Nach der Begrüßung erzählte uns Santosh eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte der Schule und von den bevorstehenden Projekten. Danach übergaben wir das von euch gespendete Geld für die „Moonlight School“. Wir haben insgesamt 680 Euro gesammelt, und sind sehr stolz, dieses Geld der Schule zukommen zu lassen. Danke noch einmal an alle, die mitgespendet haben. Die Zeit in der Schule war ein sehr schöner und bewegender Moment unserer Reise nach Nepal.

Unser erster Tag in Kathmandu

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Sep 282013
 

…wir hatten einen sehr entspannten Flug mit Tuerkish Airlines via Istanbul nach Kathmandu. Hardy, unser Glückspilz, bekam ein Upgrade in die Businessclass.
In Kathmandu angekommen, hatten wir einen herzlichen und warmen Empfang durch Raj und sein Team.

Raj ist unser Freund, Chef von A1 Excusion und Organisator unserer Tour.
Erst einmal ging es ab ins Hotel, Zimmer beziehen & ein wenig ausruhen vom Flug.
Wie schon geschrieben, ist heute der 34. World Touristik Day und Nepal feiert diesen sehr traditionell. Pramesh (unser Tourguide) hat für den Tag extra die Attraktionen, bei denen es besonders viel zu erleben war, herausgesucht.

Namaste

Wir sehen uns in Kathmandu…

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Sep 252013
 

Frei nach dem Buch „Wir sehen uns in Kathmandu“ von Bernadette McDonald geht es morgen los mit unserer Reise. Der Wetterbericht für Nepal ist top, 29 Grad und Sonne und so wird es auch bleiben. Wie immer bei Krüger Schiller Reisen haben wir alles genau organisiert. Wir kommen genau zum „34th World Tourism Day“ in Kathmandu an. Bin einmal gespannt was uns da am Flughafen und in der Stadt erwartet. Wir werden berichten. Also seid gespannt, was wir so alles entdecken werden. Bis bald….

Zeichnen und Aquarellieren auf Reisen

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Sep 152013
 

Ein weiterer Schritt, in der Vorbereitung unserer Nepal Reise ist geschafft!!!!! Tilo hat an dem Kurs von Jens Hübner mit dem Titel „Zeichnen und Aquarellieren auf Reisen“ mit vielen Erfahrungen teilgenommen. Hier sind die ersten Zeichenproben vom Seminar am Wochenende. Jetzt wird ein Malkasten & Papier gekauft….

Die Vorbereitungen auf unsere Nepalreise sind im vollen Gange

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Sep 012013
 

Unsere Reise nach Nepal beginnt in wenigen Wochen. Wir wollen alle einladen, uns in diesem Blog bei diesem kleinen Abenteuer zu begleiten.

Wir wissen noch nicht, wie oft wir in Nepal mit dem Internet verbunden sind. Aber wenn wir eine Verbindung haben, werden wir von unseren Erlebnissen und Eindrücken berichten.

Alle die mit uns auf Facebook verbunden sind, werden wir hier ebenso über unseren Reiseverlauf informieren.

Wir wollen auf unserer Reise die Moonlight School besuchen. Die Moonlight School in Kathmandu bietet sozial benachteiligten Kindern eine schulische Ausbildung. Wir haben bisher 188€ an Spenden eingesammelt. Wir freuen uns, wenn wir noch weitere Spenden für die Kinder in Kathmandu einsammeln können. Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr noch spenden wollt.  Wir klären dann die Modalitäten für den Geldtransfer.

Probekochen für Mallorca

 Probekochen für Mallorca  Mallorca 11. - 18. Mai 2013  Kommentare deaktiviert für Probekochen für Mallorca
Apr 212013
 

Im Moment ist es eine harte Zeit für Tilo. Kurz vor unserer Sport und Wellnessreise ist es seine Aufgabe neue Rezepte auszuprobieren. Das heißt für ihn, regelmäßig kochen, probieren, abschmecken und neue Rezepte ausprobieren.

Es ist auch eine Zeit, in der (auf Grund des vielen Probekochens) mehr Bewegung gut tut. Aber in der Summe ist es schade, dass unsere Reise nur 1 Woche dauert. Es gibt so viele gute Rezepte, die sich mit den frischen Zutaten auf der Insel zubreiten lassen. Es wird bestimmt wieder neben dem Sport & Erholung auch eine kulinarische Entdeckungsreise.

Tag 36 Phnom Penh (Mein letzer Tag dieser Reise in Asien)

 Tag 36 Phnom Penh (Mein letzer Tag dieser Reise in Asien)  Laos & Kambodscha 2013  Kommentare deaktiviert für Tag 36 Phnom Penh (Mein letzer Tag dieser Reise in Asien)
Mrz 272013
 

Der Tag heute war wie gestern „und täglich grüßt das Murmeltier“! Frühstück im Cafe „The Shop“ dann wollte ich ursprünglich auf den Russenmarkt. Da es aber so heiß ist (ich schwitze schon vom einfachen Herumstehen) gehe ich gleich ins Sportstudio „The Place“. Dort verbringe ich den Tag zwischen Schwimmtraining im Pool und meinen Leibesübungen im Kraftraum. Als Anerkennung für meine Trainingserfolge bekomme ich die Trainingsergebnisse schwarz auf weiß gedruckt. (vom Trainer)

Dann den letzten Sonnenuntergang für diese Reise im FCC erleben. Ich verabschiede mich von meiner Kellnerin Frau Vutha (sie hat mich schon 2 Jahre zuvor sehr aufmerksam bedient) Da ich in der Zeitung gelesen habe, dass heute wieder ein Khmer Boxkampf ist, steht der Plan für den Abend schon fest. Es irgendwie ein berühmter Boxer aus Thailand extra in die Stadt gekommen. Den schaue ich mir an.

Dann ist es Zeit den Rucksack zu packen & vielleicht ist ja noch ne Stunde für eine kurze Party. Mal schauen.

Es ist Zeit zu gehen. Ich hatte eine großartige Zeit in Laos und Kambodscha. Jetzt freue ich mich auf Zuhause, Berlin meine Oldis und meine Freunde.

Tschüß

Tag 35 Phnom Penh

 Tag 35 Phnom Penh  Laos & Kambodscha 2013  Kommentare deaktiviert für Tag 35 Phnom Penh
Mrz 262013
 

Der Tag heute war einfach. Frühstück im Cafe “ The Shop“
Danach shoppen in der Street 240


Dann ab in den Sportclub, dieses Mal in einen mit AirCon „The Place“ . Habe dennoch geschwitzt. Mein Trainer wäre stolz auf mich.
Danach ….. ab in den FCC und mit einem Austrailer zukünftige Reisepläne geschmiedet. Auf den Weg dorthin, einen Cyclo Fahrer glücklich gemacht, er hat 2 Dollar verdient. Der Australier heißt Jeff, ist Berater und hat einen 3 Monats Job für ein Ferienresort auf einer Insel vom Kambodscha. Dort soll eine Nacht in Bugalow 1500$ kosten. Das Geld habe ich nicht mal in den 5 Wochen hier in Asien für alles ausgegeben.

Ab ins Bett….

Tag 34 Phnom Penh

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Mrz 252013
 

Heute war es so warm in Phnom Penh. Um es genau zu sagen, es war heute nicht wirklich wärmer (lediglich 36 Grad) als die Tage zuvor, aber es war mehr Luftfeuchtigkeit. Ich wollte am Vormittag noch ein bisschen Stadtbesichtigung betreiben. Das habe ich aber bald abgebrochen. Ich war nur vom Herumlaufen durchgeschwitzt bis aufs Shirt.

Damit trat Plan B in Kraft. Ich wollte sowieso heute in ein Fitnessstudio gehen. Das habe ich nun vorgezogen in der Hoffnung das Gym ist klimatisiert wie bei uns zu Hause. Meine Wahl fiel auf den VIP Sportclub. Dieser hat auch ein Schwimmbad mit 30 Meter Bahnen Ich habe mich allerdings getäuscht. Das Gym war ohne Klimaanlage, dafür mit großen Fenstern und viel warmer Luft im Raum. Ich habe während meinen Übungen geschwitzt wie noch nie zuvor. Dafür was das Schwimmen im Anschluss sehr erfrischend und die 2 Stunden Massage danach sehr entspannend. Es gibt schlimmeres im Leben. Ein im allem trotz Hitze entspannter Tag.

Tag 33 Phnom Penh

 Tag 33 Phnom Penh  Laos & Kambodscha 2013  Kommentare deaktiviert für Tag 33 Phnom Penh
Mrz 242013
 

Heute ist mein erster Tag in Phnom Penh. Mal die Ankunft gestern und die Nacht im FCC nicht mitgerechnet. Vom meinem Aufenthalt in PP im Jahr 2010 kenne ich noch nette Plätze zum Frühstücken. Ich nehme ein  Lokal mit selbstgebacken frischem Brot. Das erste richtige Brot seit 5 Wochen. Dort bleibe ich lange sitzen und schmiede meinen Plan für heute. In der Broschüre über Phnom Penh finde ich einen Rundgang mit Architektur und guten Stadtansichten zum Anschauen.

Bei meinem letzten Aufenthalt in 2010, habe ich schon alles von PP besichtigt was so im Reiseführer steht. Einiges werde ich dennoch doppelt besichtigen so wie das Nationalmuseum heute Morgen. PP hat die Eigenschaft, dass Mann/Frau permanent von Moto oder TukTuk Fahrern angesprochen wird. Ich unterhalte mich mit dem einen & anderen und erzähle von meinem Plan einen Khmer Boxkampf anzuschauen. Kambodscha hat einen eigenen Kampfstiel Pradel Serey (der sich vom Thai Boxen abheben soll). In PP finden in an einem Sonntag so ca. 6 Boxveranstaltungen statt. Die meisten werden von TV Sendern organisiert (Wie ich jetzt weiß). Ich mache eine Vereinbarung mit dem ersten Motofahrer für 17:30 Uhr aus. Das passt mir ganz gut in meinen Rundgang hinein. Ich spreche mit einem anderen Tuk Tuk Fahrer und der erzählt mir, dass es unmöglich ein Boxkampf um 17:30 Uhr gibt. Die Boxveranstaltung beginnt um 14 Uhr und um 16 Uhr. Somit hatte ich nun 2 Verabredungen zu einem Khmer Boxveranstaltung an einem Tag.

Die Veranstaltung am Nachmittag ist mehr einfacher in einer alten Halle. Die Jungs um mich herum Wetten vor jedem Kampf was das Zeug hält und nach dem Boxkampf wechseln die Geldscheine um mich herum ihren Besitzer. Jeder Boxveranstaltung hat 6 Kämpfe über 5 Runden a 3 Minuten. Die zweite Boxveranstaltung wird von der größte TV Station in Kambodscha organisiert. Diese besitzt der Sohn des Premierministers……. Hier ist alles professioneller und die Werbezeiten zwischendurch werden exakt eingehalten. Auch sehe ich hier keinen Wetten abschließen.  Beide Veranstaltungen sind spannend zumal man hier dicht am Ring sitzen kann.


Tag 32 Fahrt nach Phnom Penh

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Mrz 232013
 

Ich mag es nicht…. das organisierte Warten mit einem Touristenticket. Aber auf meiner weiteren Reise nach Phnom Penh, schien es mir wieder bequemer eine Busfahrt im Reisebüro zu kaufen. Der Bus fährt die Strecke über die Grenze von Laos nach Kambodscha durch (ansonsten muss man mit allen Klamotten in Laos raus aus dem Bus, die Grenzformalien erledigen und in Kambodscha steht ein neuer Bus bereit. In diesem Fall könnte es sein, ich erreiche Phnom Penh nicht an einem Tag).
Also zurück zum Anfang der Geschichte. Ich soll um 8 Uhr mit dem Boot am Guesthouse abgeholt werden & um 8:30 Uhr ist das Boot noch nicht da. Dann stelle ich mir so meine Fragen, was ist wenn ich vergessen wurde und so….


8:45 Uhr kommt das Boot und wie immer in Laos wird alles gut. Die Einreiseformalitäten nach Kambodscha werden auch gleich erledigt. So dass es ab der Grenze schneller geht. Der ganze Papierkram dauert dann dennoch 45 Minuten für alle Passagiere im Bus. Das ist o.k.
Im Bus unterhalte ich mich einen Mann. Es stammt aus Jemen, hat in Leipzig (DDR) studiert. Ist jetzt mit einer Laotin verheiratet. Es handelt mit Agrarprodukten. Im Moment ist er im Cashewussbusiness unterwegs. Ich habe gelernt, dass jetzt die Erntezeit für Cashewnüssen ist. Er kauft die Nüsse hier in Kambodscha auf (die ganze Frucht, die Nüsse können hier nicht weiterverarbeitet werden). Dann bringt er die Nüsse nach Sihanoukville (der einzige Hafen in Kambodscha). Von dort gehen die Nüsse nach Thailand werden aufbereitet und dann in die Welt verkauft. Wir reden noch über Laos, Vietnam, Kambodscha, verschiedene Ethnien die hier leben, Wirtschaft, Politik und Korruption. Der Bus braucht heute irgendwie länger als sonst. Mit der Unterhaltung vergeht die Zeit ein wenig schneller. Werden dann wohl doch 13 Stunden im Bus. Es ist eine lange Fahrt und ich erreiche Phnom Penh so gegen 22 Uhr.

Jetzt brauche ich noch was zu essen. Schnell geduscht und ab in den Foreign Correspondents‘ Club unter Insidern auch FCC genannte. Hier war einer meiner Lieblingsplätze in 2010 und wird es wohl auch bei dieser Reise sein.

Tag 31 Don Det

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Mrz 222013
 

Heute gibt es wirklich nichts zu berichten. Den ganzen Tag Hängematte.

Ach ja & Busticket nach Phnom Penh gekauft. Es geht Morgen um 08 Uhr los. Erst mit dem Boot und dann direkt ohne Umsteigen nach Phnom Penh. Dauert so ca. 12 bis 13 Stunden.

Heute ist mein letzter Tag, für diese Reise, in Laos. Ich komme wieder. Versprochen…….

Laos ist bis das beste Land in Asien wo ich je war (freundliche Menschen, schöne Landschaft, gutes Essen, viele Aktivitäten) Vor allem die netten Laoten machen das Land zu meinem Favoriten in Asien.

Danke… Thanks…Khop Chay Lai Lai Laos!

Tag 30 Don Det

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Mrz 202013
 

Ich greife mal dem Blog von Morgen vor. Hängematte, Buch, Baden, Icecoffee, Bier…….

Es würde mich wundern wen mehr passiert….. (so dachte ich am Abend des 29. Tages)

Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….. (hat schon meine Oma gesagt)
War gestern Abend noch auf ein Getränk im Bootslanding Gh. Der Besitzer organisiert heute ein Bootstour in die 4000 Inseln mit BBQ und baden und so weiter…..Also ist heute nichts mit Ausruhen!!!!
Um 11 Uhr gehts los, also sehr entspannt am Morgen…. und genug Zeit für alle Aktivitäten nach dem Aufstehen.
Die 4000 Inseln ein großes Mekong Delta mit vielen kleinen Inseln. Diese sind aber nur in der Trockenzeit zu sehen. In der Regenzeit ist der Wasserspiegel zu hoch, da sind die meisten Inseln weg.

Wir cruisen so den Tag auf dem Mekong. Wenn es zu heiß ist stoppen wir und springen kurz ins Wasser. Zum BBQ gibt es gegrillten Fisch. Das sind riesen Fische die für uns gegrillt werden. Auf der Tour ist ein lustiges Paar aus Amerika dabei. John hat einen langen weißen Bart. Er sieht witzig aus im Wasser.


Das war ein schöner Abschluss meiner Laos Reise. Morgen noch mal chillen & nichts tun, baden….
Am Samstag den 23. geht es weiter nach Phnom Penh (Kambodscha) Aaaa ich muss morgen noch das Busticket kaufen. Da habe ich doch eine Aufgabe für den Tag.

Tag 29 Don Det

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Mrz 202013
 

Es ist unglaublich warm hier, ca. 38 Grad im Schatten. Ich traue es mir gar nicht zu schreiben. Zuhause in Berlin ist Winter mit Neuschnee. Auf Grund der Temperaturen passiert hier nicht viel. Es gibt also auch nicht viel zu berichten. Am Morgen Sport. Ich bin schon von den geringsten Bewegungen durchgeschwitzt. Am Tag habe ich mit dem Bike die andere Insel erkundet. Am Anfang war es mehr ein Icecoffee hopping. Auf dem Rückweg bin ich irgendwie auf einen Jungleweg gekommen. Zum Glück hatte ich mein Buch über die gefährlichsten Tiere auf der Welt (habe ich seit Australien eigentlich immer bei mir) nicht mit. Eine Schlange war besonders lang und grün.

Am Nachmittag dann wirklich nichts, außer Buch lesen. Das wird die kommenden 2 Tage auch so sein. Bin mir also nicht sicher ob es etwas zu schreiben gibt.  Es sind noch 2 Tage hier auf Don Det oder den 400 Inseln und ich habe mir fest vorgenommen diese mit Nichtstun zu verbringen.

Tag 28 Don Det

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Mrz 202013
 

Die Tage hier werden ganz entspannt. Ich habe nach ein bisschen suchen einen netten Bungalow mit Blick aufs Wasser und die Inseln gefunden. Echt Luxus mit Bad en Suite für 50.000 Kip. Ich glaube hier kann ich es länger aushalten. Es ist auch Zeit das Körperchen wieder fit zu bekommen. Also gleich nach dem Aufstehen laufen & Yoga. Am Abend TRX wenn es etwas kühler ist.

Dann habe ich den ganzen Vormittag bis fast Nachmittag mit Quatschen verbracht. Gleich nebenan betreibt Lutz sein Restaurant. Dort war ich zum Frühstück. Lutz stammt wie ich aus Thüringen, hat in Berlin gewohnt (Rigaer Str.) und ist jetzt mit einer Laotin verheiratet. Ich unterhalte mich lange mit einem Pärchen aus der Schweiz beide so 55 Jahre alt (für den Aufmerksamen lesen: ich hatte in Luang Prabang schon mal ein Paar getroffen, die mit dem Rad unterwegs waren). Sie sind seit 17 Monaten mit dem Fahrrad unterwegs. Eine interessante Art zu reisen.  Das wäre auch was für mich, ich habe nun neue Ziele auf meiner ToDo Liste. Den Rest des Tages habe ich in der Hängematte verbracht ein Buch gelesen (Danke Annett für die gute Auswahl, jetzt komme ich zum Lesen).

Tag 27 Don Det

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Mrz 192013
 

Die Nacht im Schlafbus war in Ordnung. Ich konnte schlafen. Also alles gut. In Pakxe sind wir um 7 Uhr am Morgen angekommen & werden erst mal umringt von TukTuk Fahrern. Es ist ne Aufgabe den richtigen zu finden, der uns mit dem gekauften Ticket weiter zu den 4000 Inseln bringt. Ich bin nach wie vor verunsichert, was die Art des Reisens mit gebuchten Tickets im Reisebüro betrifft. Mit ein bisschen mehr Zeit lässt sich alles selber organisieren.  Dann finde ich meinen Minibus, der mich zu den 4000 Inseln bringt. In dem Bus sind nur Falangs. Es ist also unausweichlich neue Leute kennenzulernen. Mit Vera aus Holland unterhalte ich mich länger. Mal schauen, vielleicht kommen wir im gleichen Guesthouse unter. Dennoch ist mein Favorit ein Local Bus mit Einheimischen. Aber ich komme vermutlich nicht um eine weitere Reise mit nem VIP Bus nach Phnom Penh herum. Ich werde es sehen. In Don Det angekommen, aktualisiere ich erst einmal meinen Reiseblog und mache ich dann auf die suche nach einer Unterkunft. Da wird sich doch was finden lassen……

Tag 26 Vientiane

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Mrz 182013
 

Der Tag beginnt mit Yoga, Schwimmen und einem Frühstück auf dem Morgenmarkt. Mit Händen & Füßen mache ich mich verständlich & wähle eine Reissuppe mit Chicken. Das war die beste Suppe die ich je hatte (das sagte ich aber bereits bei einigen Suppen zuvor). Das Essen auf den Märkten ist wirklich die beste Wahl die es gibt. Ich werde es in Deutschland vermissen. Denn ganzen Tag könnte ich auf einem Markt hier verbringen.

Wir kommen immer wieder mit Locals ins Gespräch, werden mehrmals zum Bier eingeladen. Doch wir lehnen höfflich ab (das ist nicht leicht in Laos & gilt als unhöflich). Es gibt eine eiserne Regel bei mir, kein Bier „bevor noon :=)))“ Diese Regel halten ich auch ein. Ich bekomme noch ein Ticket für den Nachtbus in Richtung 4000 Inseln. Es ist also entschieden, ich verlasse meine Reisepartner Nadia & Alex heute Nacht. Ich habe noch für 6 Tage ein Visum für Laos und die beiden werden ihres für 4 Wochen verlängern. Es ist echt schade, ich bräuchte auch noch mindestens 4 Wochen für den Süden von Laos.
Anyway!!! Es ist/war eine gute Zeit mit Nadia& Alex. Wir haben die gleiche Art zu reisen und ich habe neue Freunde in Canada. Es gibt somit neue Reiseziele & es geht immer weiter.


Am Nachmittag finden wir durch Zufall eine Bowlinghalle. Wir haben schon viel von Bowlinghallen gehört (vor allem um die Sperrstunde zu umgehen). Es ist aber gerade Nachmittag, und wir gehen Bowling. Wir bowlen 3 grandiose Runden unter lauter laotischem Jungvolk. Es ist ein schöner Abschluss der Zeit mit Nadia, Alex und mir. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen wo ich lieber wäre (außer zuhause bei meinen lieben) Die Locals sind so nett & cool. Danke Laos!!!


Ich hatte heute wirklich einen sportlichen Tag. Sport am Morgen, dann Sport auf dem Fitness-Parcours an der Promenade & Bowling am Nachmittag. Mein PT-Trainer wäre stolz auf mich. Allerdings soll ich laut Herrn Krüger nach jedem Training reichlich Eiweiß zu mir nehmen. Wir gehen also in die 4 Junction Bar. Dort gibt es zum Bier gegrillte Larven, Insekten & Käfer. Laut Ernährungswissenschaft ein guter Lieferant an Eiweiß und Aminosäuren. Hardy ist bestimmt stolz auf mich. Nun sitzen wir bei Insekten und Bier (es ist jetzt after noon) & kommen mit 3 Jungs ins Gespräch. Es ist nett, aber wie immer auch gefährlich mit Locals kein Ende zu finden. Auf dem Weg zurück ins Guesthouse lasse ich mir noch die Haare schneiden. Es ist Zeit für einen neuen Haarschnitt.


Das wars für heute. Ich stelle mir ein bisschen die Frage, ob ich die kommende Zeit alleine meistern werde.
Wir werden es sehen. Es ist heute das erste Mal, dass ich eine Busfahrt im Reisebüro gebucht habe. Davor habe ich alles selber organisiert. Ist komisch wenn alles organisiert ist. Ich will heute Strecke machen so ca. 900 km. Darum nehme ich den Nachtbus bis Pakxe (damit spare ich einen Tag), dann einen Mini Bus & eine Fähre bis DonDet. Das dauert so geplante 15 Stunden. Mein Nachbar im Schlafbus kommt aus Südkorea. Er ist in Sachen Kaffee geschäftlich unterwegs. Nun gute Nacht. Ich versuche zu schlafen.

Tag 25 Mit dem Bus nach Vientiane

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Mrz 162013
 

Es ist entschieden, ich nehme den Local Bus um 7 Uhr. Vielleicht schaffe ich auch den Bus um 6:30 Uhr. Das bedeutet, früh raus! Mein Guesthouse ist an der anderen Seite den Flusses. Ich habe ein Stück zu laufen.


Es klappt perfekt, so zusagen just in time. Ich komme 6:20 an der Busstation an. Kaufe noch schnell einen Kaffee Lao mit Milch für „to go“. Der 6:30 Uhr Bus ist vollkommen leer. Den nehme ich. Dann fährt der Bus in Schrittgeschwindigkeit durch Vang Vieng und sammelt weitere Fahrgäste ein. Als wir den Ort verlassen ist der große Bus mit 11 Fahrgästen gefüllt.
Es war eine gute Entscheidung für den Local Bus. Die meisten Guesthouses verkaufen Tickets für VIP-, Express-, und Minibusse. In denen fahren nur Touristen und sind meist überfüllt.

In Vientiane angekommen, nehme ich mir Zeit und Frühstücke im „Le Banneton“. Das ist ein französisches Cafe mit einer großen Auswahl an Brot und Brötchen und anderen leckere Sachen. Ein guter Start in die Stadt Vientiane

In Vientiane habe ich zur Abwechslung ein Hotel mit einem kleinen Pool und ein Zimmer mit AC. Das ist sehr angenehm bei 38 Grad im Schatten. Ich sitze am Nachmittag am Pool und aktualisiere meinen Reiseblog. Dafür war in Vang Vieng keine Zeit, denn das Internet dort war einfach zu langsam :=))))) Dafür habe ich das Problem mit den Fotos im Reiseblog gelöst und alle Fotos vom ersten Tag an nachgeladen. Das durchblättern der Fotos war eine schöne Erinnerung an die zurückliegenden Tage.

Am Abend haben Nadia, Alexander und ich unseren letzten gemeinsamen Abend miteinander. Wir waren in einem guten Restaurant essen. Nadja und Alex haben noch 4 weitere Wochen in Laos. Ich muss in 7 Tage aus Laos ausreisen (meine 30 Tage Visum läuft ab). Ich versuche am Sonntagabend den Nachtbus zu den 4000 Inseln zu bekommen. Es entscheidet sich morgen ob es klappt.

Tag 24 Vang Vieng

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Mrz 152013
 

Es war eine gute Entscheidung erst Morgen nach Vientiane zu fahren. Ich bleibe also einen Tag länger als geplant in Vang Vieng. Es war ebenso eine gute Entscheidung auf meinen Freund Stefan zu hören und feuchtes Toilettenpapier mitzunehmen. Beide Entscheidungen passen heute gut zusammen. Somit habe ich Zeit, das Problem mit den Bildern im Reiseblog zu fixen und alle Bilder der zurückliegen Tage einzufügen. Dabei ist der Weg zur Toilette nicht so weit.


Am Nachmittag, entspannt sich mein Verhältnis zur Toilette. Es ist Hölle warm und ich lege mich einfach in den Fluss zum Abkühlen. Es gibt immer was zu sehen, daher wird mir die Zeit im Wasser nicht langweilig. So ein Tag mit wirklich mal nichts tun ist auch mal sehr entspannend.
Morgen geht es dann endgültig weiter in die Hauptstadt von Laos „Vientiane“

Tag 23 Blue Lagune

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Mrz 152013
 

Ich habe noch das Moped von gestern Abend. Somit kann ich heute Morgen ohne größere Verzögerung losfahren. Es geht auf einen Rundkurs ins Karstgebirge, durch kleine Siedlungen & in einige spektakuläre Höhlen. Am Ende der Tour gibt es eine Lagune zum Baden.


In einem Örtchen stoppen wir für Wasser. Ein kleines Mädchen schaut zu uns und ich glaube sie fragt nach einem Stift. Sie bekommt einen geschenkt. Ihr Bruder kommt aus der Schule, der bekommt den grünen Textmaker (brauche ich sowieso nicht mehr). Die Kids in diesem Land sind so süß. Manches Mal kommt man aus dem Winken und Grüßen „Sabai dii, Sabai dii“ nicht heraus. Mit den Größeren klatschen wir uns während der Fahrt ab. Coole Jungs!!!


Wir überqueren eine kleine Holzbrücke (wir hätten auch durch den Fluss fahren können). Gleich nach der Brücke steht ein kleines Holzhäuschen. Ein dünnes Seil ist über den Weg gespannt. Es ist die Mautstelle. Eine nette Frau lächelt uns an und schreibt von Hand auf einen Zettel, „bridge“, „pedestrian=3000“, „bicyle=5000“, „motorcycle=10.000“. Sie hätte sonst was auf den Zettel schreiben können, wir hätten den Brückenzoll gezahlt.
Danach finden wir einen Weg, abseits unserer Runde, ins Karstgebirge hinein. Ab diesen Moment bin ich wie verzaubert. Der Anblick der Bergwelt ist so faszinierend, dass ich immer weiter fahren muss um zu sehen was hinter der nächsten Kurve kommt. Mein Herz sagt mir fahr weiter, es wird noch schöner. Mein Verstand und die Tankanzeige sagt mir, ich sollte umdrehen und zurückfahren. Ich kann aber nicht stoppen. Es ist wie verrückt. Der Tank wird leerer & leerer.


Zu meinem Glück endet die Straße in einem kleinen Dorf und es geht nicht mehr weiter. Der Dorfvorsteher erklärt, dass hier Schluss ist (soweit ich Lao verstehe). Ich muss nun umdrehen und zurückfahren. Das Betreten des Dorfes ist für Fremde nicht erlaubt. Das ist hier manches Mal so.
Die Rundtour endet in einer kleinen Lagune mit türkisblauem Wasser. Wir können baden gehen. Das passt gut, bei 35 Grad im Schatten. Das Guesthouse hat für uns heute Abend Fisch gegrillt. Ein perfekter Abschluss für einen schönen Tag.

Tag 22 Ich bin die Nummer 137

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Mrz 152013
 

Wir hatten gestern noch ein schönes Guesthouse in Vang Vieng gefunden. Dieses ist abseits der Partymeile und hat nette Bungalows in einem Garten. Also eine recht entspannte Atmosphäre.
Allerdings sind die Wände der Bambusbungalows wie Papier. Es ist alles aus dem Nachbarzimmer zu hören, inkl. wenn jemand auf die Toilette geht oder duscht. Also auch wenn sich Leute abends kennenlernen und die Nacht dann gemeinsam verbringen. So war es die erste Nacht, ich bin vorgewarnt.


Vang Vieng ist bekannt für Tubing & Party. Mann/Frau mietet sich nen Schlauch von einen LKW Reifen, setzt sich in den Schlauch und lässt sich 3 Stunden Flussabwärts treiben. An den Ufern sind kleine Bars mit Musik, falls man eine Pause haben mag. Heute ist ein heißer Tag so ca. 33 Grad (traue mich das bei der Kälte und dem Schnee in Deutschland fast nicht zu schreiben). Also ideal zum Tubing im laufwarmen Fluss. Eine LKW Reifen für 60.000 Kip gemietet (zum Vergleich ein Moped für einen Tag kostet 40.000 Kip und ein großes Bier 10.000 Kip) und los gehts. Ich bekomme die Nummer 137 auf die Hand gemalt! Nun gehöhte ich dazu & es sieht dazu noch cool aus. Jetzt habe ich eine Glückszahl und ein Motiv für ein Tattoo irgendwann:=)) Mit dieser Nummer bin ich registriert und kann nicht verloren gehen.


Das Tubing ist cool & hat echt Spaß gemacht, so 3 Stunden im warmen Wasser liegen und sich treiben lassen bei der Hitze.
Das Essen in Vang Vieng ist wirklich schlecht. So wie in allen Partyhochburgen. Abends fahren wir Auswärts in die Organic Farm zum Abendessen. Die Farm wirbt mit der Züchtung von Mulberry. Wir haben ein grandioses Abendessen (Mulberryleaves in Tembura, Harvest Currys, Mulberrywine und Mulberrytea).

Tag 21 Die Fahrt nach Vang Vieng

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Mrz 122013
 

Es ist schon komische. Als ich in Phonsavan angekommen bin,
dachte ich mir, “ Was mache ich hier nur“! Nun könnte ich durchaus
noch ein paar Tage in Phonsavan bleiben. Wir haben Frühstück beim
besten Inder in Laos (Ausgezeichnet vom Tripadvisor 2012) Das Lokal
sieht zwar nicht so aus, es ist aber sehr gut. Die Inhaberin öffnet
für extra um 6 Uhr, die Kids liegen noch im Bett. Ich bestelle
ein Masala Dosa und bin neugierig wie
dieser zubereitet wird. Also kurz die Köchin gefragt & ab
in die Küche und beim Kochen zugeschaut.


Dann geht die Fahrt wieder ca. 7 Stunden über die Berge. Diese sind
so ca. 2000 Meter hoch und der Bus scheint jedes Tal &
Kurve mitzunehmen. Heute haben wir Glück, wir fahren in einem
kleinen Bus mit 25 Sitzen und es ist noch reichlich Platz. So ist
die letzte Reihe wieder meine und ich habe Platz zum Schlafen. Dazu
komme ich allerdings wenig, da die Landschaft so schön ist. Ich
schaue die meiste Zeit aus dem Fenster. Unser Ziel ist Vang Vieng. Das ist eine
Travellerhochburg. Ich bin gespannt auf das Mallorca von Laos. Der
Ort soll so sein wie Ballermann 6 & Bierkönig. Das Umland
dafür reich an Aktivitäten & schöner Landschaft. Ich finde
es heraus.

Tag 20 Ebene der Tonkrüge

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Mrz 112013
 

Ich habe es geschafft, konnte mich gegen 02 Uhr Nachts aus dem Bett quälen und habe den Tatort mit Til Schweiger gesehen (so wie 12,57 Millionen andere Deutsche auch, ob die wohl die Zuschauer aus dem Ausland per Livestream mitgezählt haben?).

Auf Grund des fehlenden Schlafes ist mir das Yoga am Morgen schwer gefallen. Ich bin zurück im Travellerleben und raus aus der Touristenhochburg Luang Prabang. Da ist sofort ein anderes Gefühl in mir. Nach Phonsavan bin ich gereist und mir die „Ebene der Tonkrüge“ auch bekannt als „Plain of Jars“ anzuschauen. Das sind riesige Felder mit meterhohen Steinkrügen die inmitten der der kargen Hochebene herumstehen. Diese dienten vermutlich vor 2000 Jahren einem Volk als Urnen zur Bestattung. Ich nehme nicht an einer geführten Tour teil, sondern wir mieten uns mit Nadia und Alex Motorbikes und erkunden die „Plain of Jars“ auf eigene Faust. Wir machen unsere eigene Tour und können bleiben oder anhalten wo immer wir wollen und so lange wir wollen. Die Felder mit den Tonkrügen sind wirklich unglaublich beindruckend, als ob Riesen diese aus Stein gehauen haben. Circa 90 Plätze (Sites) gibt es rund um Phonsavan wo dieser Tonkrüge gefunden wurden, aber nur 4 Sites können gegenwärtige besichtigt werden (da diese von Blindgängern geräumt sind). Die Region um Phonsavan war im zweiten Indochinakrieg die am meisten mit Bomben übersäte Region in Asien. Bis jetzt sind noch nicht alle Blindgänger geräumt und es verletzt oder stirbt 1 Mensch in Laos an den Folgen von explodierenden Blindgängern pro Tag. Es wird noch 100 Jahre dauern bis alle Blindgänger beseitigt sind. Dazu gibt es eine interessante Ausstellung im Ort.

Also 4 Sites sind von Bomben bereinigt, dennoch kann man dort nur auf gekennzeichneten Wegen laufen. Die vielen großen Tonkrüge sind beeindruckend, die Bombenkrater der Amis daneben ebenso. Es geht irgendwie ein unguter Geist von diesem Ort aus. Ich habe ein komisches Gefühl seit dem ich hier bin. Site 1 ist großflächig mit Tonkrügen übersät. An Site 2 haben wir erst mal Mittagessen. Das Essen bei den einfachen Leuten auf dem Land ist schlicht besser als anderswo. Neben dem Restaurant ist ein Platz zum Boule spielen. Wir spielen ein paar Partien nach dem Essen. An Site 3 schenke ich dem Kassierer einen Stift. Seiner schreibt nicht mehr und er kann somit das Kassenbuch nicht weiterführen. Wir sind heute die 14. Besucher. Im Anschluss habe ich Lust auf eine Tasse Kaffee. In der kleinen Holzhütte sitzen der Kassiere mit 2 andern Jungs. Es stehen 7 leere Flaschen Bier auf dem Tisch. Die Jungs laden uns ein, doch wir wollen nicht so richtig. Müssen ja noch mit dem Bike 30 km zurück fahren. Es ist schwer einer laotischen Einladung zu wiederstehen, also versuchen wir ins Gespräch zu kommen. Khamhoung ist Arzt und kann englisch schreiben, also verständigen wir uns mit einem Zettel und schreiben alle Antworten und Fragen reihum auf. Idhamvay ist der Kassiere und versucht mit uns immer wieder zum Trinken zu animieren. Khamhau ist der dritte im Bund und schenkt fleißig ein. Es ist eine lustige Runde (ich bin froh nicht die Pauschaltour gebucht zu haben) und wir wehren uns mit Hände und Füßen gegen das nächste Glas Bier (in Laos sind die Gläser eher klein und meist nur der Boden bedeckt, das Glas geht immer der Reihe nach von Einem zum Nächsten) Dont drink and drive! Es gelingt uns nicht ganz, bleibt aber im Rahmen. Während wir so mit den Jungs sitzen, hören wir ca. 5 Explosionen. Es wurden gerade wieder Bomben (UXO) aus dem Krieg entschärft. Es ist ein komisches Gefühl, das so nah bei sich zu haben. Ich bin ganz froh, dass wir mit dem Moped hier sind. Ansonsten könnt der Abend in einem unbekannten laotischen Dorf landen.

Für das Abendessen finden wir abseits der Hauptstraße eine kleine Bambushütte. Hier gibt ausschließlich laotisches Barbecue. Man braucht nichts zu bestellen, nur hinsetzen und es wird serviert. Klasse! Wir sind die einzigen Falangs in dem Restaurant und haben einen tollen Abend. Ich bin endlich wieder im Budget.

Tag 19 Mit dem Bus nach Phonsavan

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Mrz 092013
 

Was heute so geschah? Fast nichts! Ich bin am früh am Morgen zum Bus Terminal gefahren. Dort eine schlecht schmeckende Suppe gegessen (war wohl eher China Style, die Suppen in Hongkong hatten ähnlich geschmeckt) Dieses Mal habe ich im Bus nicht so viel Glück. Der Bus füllt sich im Laufe der Fahrt bis auf den letzten Platz. Es ist diesmal eng für meine langen Beine. Der Bus schlängelt sich 8 Stunden für die 232 km durch die Bergwelt. Es geht die ganze Fahrt auf schmalen Straßen Serpentinen rauf und wieder runter. Der Fahrkartenverkäufer hat reichlich  mit dem Verteilen von Plastiktüten an Fahrgäste zu tun. Einige vertragen die Kurvenreiche Fahrt nicht so gut. Zum Glück ist niemand davon in meiner Umgebung. Dafür ist die Landschaft während der Fahrt grandios. Ich schaue die meiste Zeit aus dem Fenster und genieße den Anblick. Unfassbar schön!

Ein Blick in meinen Pass verrät mir, ich muss am 23. März Laos verlassen. Das ist zu wenig Zeit für alles was noch auf meiner ToDo Liste seht. Ich muss glaube ich den Urlaub verlängern!!!

In Phonsavan angekommen gibt es erst mal nichts Spannendes. Durch die Stadt führt eine staubige Straße. Da heute Sonntag ist wirkt alles ein bisschen verlassen. Erinnert an eine Westernstadt. Das erste Guesthouse auf der Liste ist ausgebucht, ich nehme die zweitbeste Option. Nach einer kurzen Stadterkunden kann ich mich mit Phonsavan anfreunden und finde ein gutes laotisches Restaurant. Dort esse ich eines der Nationalgerichte ein „Laap“. Wie immer in neuen Ort treffen wir neue Traveller um erst mal die besten Optionen zu erkunden. Die besten Tipps kommen von 2 Mädels aus Frankreich und England.

Heute Nacht gibts den neuen Tatort mit Til Schweiger. Bin gespannt, ob es mich um 2 Uhr aus dem Bett treibt. Sehen würde ich den Tatort schon gerne.

Tag 18 Luang Prabang

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Mrz 092013
 

Liebe Grüße aus Luang Prabang (Laos). Alles ist fein hier und ich laufe vor Freude mit einem breiten Grinsen durch die Stadt. Dann reicht es aber auch, morgen geht es weiter mit den Bus nach Phonsavan. Hier ist die „Ebene der Tonkrüge“ zu besichtigen. Wird wieder eine lange Fahrt 7 bis 10 Stunden.

Tag 17 Luang Prabang (Wasserfall Kuang Si)

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Mrz 072013
 

Ich bin dann gestern doch gleich im Utopia geblieben. Hier
trifft man täglich neue Leute und unsere Gruppe wird immer größer.
Es ist Zeit weiterzuziehen oder für immer zu bleiben!!! Nach dem
morgendlichen Yoga (heute mit Khoun), komme ich zurück in
mein Guesthouse und trinke erst einmal einen Kaffee auf der
Terrasse. Das ist ein Fehler. Mein Herbergsvater trifft mich und
erzählt mir, dass ich heute ausziehen muss. Wäre ich mal schon weg
gewesen. Er hat einen Fehler gemacht und ist überbucht. Es gibt
dazu auch eine Geschichte von ihm, die ist zu lang für den Blog.
Ich habe bis jetzt keine schlechte Erfahrungen hier gemacht. Daher
glaube ich die Geschichte. Ich ziehe in das Guesthouse von Nadja,
Alex und Ellen. Ellen nimmt heute den Nachtbus nach Vientiane. Also
ist ein Zimmer frei. Frühstücks gibts heute bei einer Frau auf der
Straße. Sie breitet Springrolls frisch zu. Es ist faszinierend ihr
dabei zuzusehen & schmecken tut es auch noch sehr gut.
Jetzt bin ich mit meinem Hostelwechsel wieder versöhnt.

Heute geht es mit dem Moped zu Wasserfall Kuang Si. Dort verbringen
wir den Tag in kleinen Badebecken, schauen den Kids beim Spielen im
Wasser zu und genießen den Tag. Es ist heute deutlich wärmer als
die Tage zuvor. Somit ist der Wasserfall eine gute Erfrischung.
Heute ist der 8. März also Frauentag. Der wird hier in Laos überall
gefeiert. In den Ortschaften sind Zelte aufgebaut, es wird getanzt
und gesungen was das Zeug hält. Wir bringen Ellen noch zum
Nachtbus, ansonsten würde ich unterwegs anhalten und mir eine
solche Feier anschauen.

Noch eine Geschichte vom Tage. Wir haben ein Paar so geschätzt mitte 50 aus
Frankreich (Straßburg) getroffen. Die sind mit dem Fahrrad aus
Frankreich bis nach Laos gereist und wollen noch weiter nach China.
Ein tolles Projekt! Dauert so ca. 1,5 Jahre und kommt auf meine
Liste der ToDo´s. (Frankreich; Italien, Slowenien, Kroatien,
Montenegro, Albanien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Armenien,
Aserbeidschan, Iran, Indien, Nepal, Thailand, Laos und weiter nach
China) Ich bin beeindruckt.


Tag 16 Luang Prabang (Kochkurs)

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Mrz 062013
 

Es wird Zeit, dass ich die Geheimnisse der laotischen Küche erlerne. Ich habe einen Kurs bei Chanda und Linda im Tum Tum Cheng (so wird der Klang der Trommeln genannt, welche die Mönche in den Vats nutzen) Restaurant gebucht. Es sind zwei reizende laotische Frauen. Mit Chanda fahren wir erst auf den Markt und lernen alles kennen was es dort so zu kaufen gibt. Mit Linda kochen wir danach zusammen 5 Gerichte. Diese können wir aus einer Liste von 14 Vorschlägen auswählen. Es gibt ein Stew mit Hühnchen (aq lam), süß/sauren Fisch (kai kua som wan), Huhn in einer Chilli-Kokosnusssoße (kai pad phet), Chicken im Bananenblatt (ho mok kai) & als Nachtisch Kübis mit Kokosnuss (nam wan mak ue). Damit wir Zeit sparen sind die meisten Schnippel arbeiten schon für uns getan. Wer von Euch dieses Jahr mit zu unserer Sportreise nach Mallorca mitkommt, kann sich freuen. Ich habe neue Rezepte…….!

Den Nachmittag verbringe ich (völlig ausgelaugt vom Kochen) auf der Terrasse des Utopia mit Schlafen und Abhängen unter Palmendächern (mit Blick auf dem Mekong). Es gibt schlimmeres im Leben….. Vielleicht bleibe ich gleich hier, bis zur Party die am Abend beginnt. Essen brauche ich heute nichts mehr. Definitiv!!!!

Tag 15 Luang Prabang

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Mrz 062013
 

In ganz Laos gibt es nur ein Yoga Studio & das ist in Luang Prabang. Dieses veranstaltet jedem Morgen im Utopia ein offene Yoga Klasse um 07:30 Uhr und 3 Mal die Woche ein Sunset Yoga. Ich habe mein Guesthous extra so gewählt, dass ich es am Morgen nicht so weite zum Yoga habe. Die Welt ist klein. Kathrin aus Berlin führt durch die Yoga Stunde & es macht Spaß am Morgen denn Sonnenaufgang mit einer Yogalession am Mekong zu beginnen. Das Frühstück organisiere ich mir am Straßenrand in einer Suppenküche.  Luang Prabang ruiniert mich, hier ist alles mindestens doppelt so teuer und ich muss auf mein Budget achten. Normalerweise habe ich ca.250.000 Kip pro Tag als Limit (mit Übernachtung/Ausflüge extra) . Das hat bis jetzt auch immer gereicht. In Lunag Prabang habe ich das Limit auf 350.000 angehoben (davon gehen 100.000 Kip für das Guesthouse drauf). Wenn ich für das Abendessen schon alleine 100.000 Kip ausgebe und für Kaffee und Kuchen 50.000 Kip, wird es knapp. Darum frühstücke ich heute wieder am Staßenrand,  esse eine Suppe. Diese schmecken gut und machen satt. Dann kann ich endlich in mein gewünschtes Guesthouse umziehen. Alles ist jetzt gut!!!

Im laufe des Tages besuche ich die vielen Tempel in Luang Prabang und den alten Kings Palace. Dafür brauche ich den ganzen Tag & habe noch nicht alles gesehen. Vom Königspalast bin ich besonders beeindruckt. Ist ein echt schönes Gebäude und passt zu Laos. Hinter dem Königspalast finde ich eine Tempelanlage mit vielen Buddha Statuen im Garten. Es ist ein idealer Platz zum Ausruhen. Dem Nachmittag mag ich an meinem Lieblingsspot in der Stadt verbringen, im Utopia. Ich schreibe an meinen Blog und irgendwann kommen Nadja, Alex & Ellen dazu. Wir haben einen schönen Nachmittag und zum Abendessen geht es auf den Nachtmarkt. Ich mag  ja im Budget bleiben.

Auf dem Nachtmarkt treffen wir noch weitere Traveller und wir kommen ins Gespräch über Reiseziele, Familien, Heimat, Fernweh ach über Gott und die Welt. Wir sind nun eine Truppe und lassen den Abend im Utopia ausklingen. Wo auch sonst in der Stadt. Im Utopia wird das Spiel Dortmund gegen Donezk auf einer Großleinwand gezeigt (3:0). Ach wie klein die Welt ist und was machen all die coolen Plätze in der Welt, wenn ich nicht unterwegs bin.

Tag 14 Mit dem „SlowBoat“ nach Luang Prabang

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Mrz 062013
 

Wie schon angekündigt, geht es heute mit dem“ SlowBoat“ nach Luang Prabang. Das soll eine sehr schöne Stadt sein, habe ich von vielen gehört die schon mal hier waren. Es wird ein lange Fahrt so ca. 6 bis 7 Stunden, Flussabwärts den Nam Ou. Ich finde einen Platz am Ende vom Boot. Hier sitze ich zwar gleich neben den Motor und es könnte 6 Stunden sehr laut werden, dafür kann ich meine Beine ausstrecken und sogar schlafen. Zum Glück finde ich die Ohrstöpsel (habe ich meist für den Flieger dabei). Somit ist es nicht ganz so laut. Die Zeit vergeht mit schlafen und Landschaft anschauen. Einige Zeit sitze ich beim Maschinisten :=)) auf dem Motorverdeck und wir beide schauen schweigend in die Landschaft. Schön, Jungs verstehen sich auch ohne Worte!

Die Ankunft in Luang Prabang habe ich mir irgendwie spektakulärer vorgestellt. Wir steigen aus dem Boot aus & landen in einer kleinen Straße mit einstöckigen Häusern. Ich verabschiede mich von Ellen, Nadja & Alexander, da ich erst mal einen Kaffee trinken mag. In der City von Luang Prabang tummelt sich ein Touristenkaffee an das nächste Touristenrestaurant usw. Ich trinke einen Kaffee und bin erst einmal enttäuscht von der Stadt. Vielleicht, ist auch der Kulturschock zwischen dem ursprünglichen Leben im Norden und der Touristenhochburg Luang Prabang mit seinen vielen Boutique Hotels zu groß für mich.
Auf dem Weg zu meinem Guesthouse, fragt mich eine gut gekleidete Frau ob ich nicht einen Hund vom Berg retten könnte. Ihre Schuhe wären zu gut um die Böschung hinauf zu klettern, meine währen robuster. Da denke ich mir, wo bin ich hier bloß gelandet. Da stehe ich so da,  mit meinem großen Rucksack und erkläre ihr, dass ich keine fremden Hunde retten werde. Soll sie doch ihre Schuhe ausziehen (denke ich), der Hund wird sich schon zu helfen wissen. So eine Schnepfe! Es ist nun 19 Uhr & mein Guesthouse ist ausgebucht. Ich hatte allerdings auch nicht reserviert. Der Besitzer erklärt mir, dass morgen Zimmer frei werden. Ich könne aber die Nacht für „lau“  in der Hotellobby schlafen… Ich ziehe in ein etwas abgewohntes Zimmer im Nachbarhaus vor. Für 8€ Ersparnis muss ich nicht auf dem Boden schlafen (hätte ich geahnt wie teuer mich die Stadt kommt, hätte ich das Angebot angenommen :=)).


Neben meinem neuen Zuhause ist gleich die Utopia Bar. Das Motto der Bar ist „Zen By Day, Groovy By Night“, es ist morgens Yoga und abends Party. Ich wohne genau richtig & schalte in den Partymodus um.
Beim Abendessen in einem netten Gartenrestaurant (die Location ist schick, mit schönen Blick, das Essen ist schlecht und teuer, wenn man das Essen aus den Bergen kennt) treffen wir eine Studentin aus München 21 Jahre, sie steht etwas verloren vor unserem Tisch & sucht Bekannte. Die haben heute offenbar alle was anderes vor. Wir unterhalten uns mit ihr und merken sofort den Unterschied in der Art des Reisens. Wird wohl am Altersunterschied liegen. Als ich zurück in mein ab geranztes Guesthouse komme, ist immer noch Party im Utopia. Aber nicht mehr lange, in Laos ist 23:30 Uhr Zapfenstreich. Außer die Bowlingbahn, die hat bis 2 Uhr am Morgen auf. Warum auch immer :=))

Tag 13 Nong Kiao „Sabai, Sabai“

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Mrz 042013
 

Ein weitere Tag Müßiggang in Nong Kiao. Es hat die ganze Nacht und am Morgen geregnet, so dass ich nicht joggen war. Nong Kiao ist der ideale Ort zum Abhängen und ich will von hier eigentlich nicht mehr weiter reisen. Es gibt hier so viel zu tun, den ganzen Tag in der Hängematte nen Buch lesen und die Landschaft genießen. Man könnte mit dem Boot den Fluss Nam Ou hinauffahren. Dort ist der Ort Muang Ngoi Kao. Dieser ist nur per Boot zu erreichen und noch sehr ursprünglich. Man könnte von Restaurant zur nächsten Bar lauf und wieder zurück oder mit dem Mountainbike die Umgegend erkunden. Man könnte richtig Klettern oder Trekken gehen & Wasserfälle und Höhlen aufsuchen. Man könnte aber auch einfach nichts tun, in die Coco Home Bar gehen, den Reiseblog der zurückliegenden Tage fertig schreiben, ein Buch lesen, die Sauna & danach eine Ölmassage genießen und Abends ein laotisches Barbecue essen. Ich entscheide mich für die letztere Optionen, einfach zu entspannen „Sabai, Sabai“ und nichts zu tun. Dieses kleine Dorf bieten Aktivitäten für mindestens 14 Tage. Die nutze ich alle, wenn ich hier wieder herkomme. Versprochen……


Am Nachmittag zeigt mir die Mama aus Alex Restaurant wie sie den LaoLao zubereitet. Es werden verschiede Hölzer in eine alte Plastikflasche gestopft & mit Reisschnaps aufgefüllt. Ich bekomme ein Stück der Hölzer geschenkt. Nun habe ich einen Talisman aus Laos. Während dem Barbeque kommen wir mit Ken und Hom in Kontakt. Das sind die Brüder welche die lokale Sauna betreiben. Ken erklärt uns wie ein laotische Barbeque funktioniert & Hom ist ist auch Tourguide und wir unterhalten uns über den Krieg in Laos und den Bombenhagel den Amis über dies Land. Noch heute stirbt in Laos ein Mensch pro Tag an den Blindgängern. Ken & Hom sind zwei nette Typen. Wie gesagt, das nächste Mal unternehme ich Touren mit Home.

Morgen geht es weiter Luang Prabang mit dem Boot. Das Boot fährt den Fluss Nam Ou 7 Stunden hinab. Es wird wieder ein langer Tag…..

Tag 12 Nong Kiao „Sabai, Sabai“

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Mrz 042013
 

Ich habe einen Bungalow mit Balkon zum Fluss Nam Ou. Da ich morgens immer früh mit den Hühnern aufstehe (dieselben fangen gegen 4:30 Uhr mit krähen an) lege ich mich mit einem Buch in die Hängematte, lese, schaue in die vom Nebel eingehüllten Karstberge. Heute ist mal richtig Urlaub all inklusive…….
Nach dem Frühstück wechsele ich in ein anderes Guesthouse. Die Bungalows kosten nur 20.000 Kip mehr (also 100.000 Kip) und sind schöner, ruhiger mit einem netten Blick über den Fluss in die Stadt.
Im Laufe des Vormittags erkunden Alex und ich die Stadt, finden die nette Coco Home Bar zum Abhängen und Jenga spielen. Vorher buchen wir aber noch die Massage und Sauna für den Nachmittag. Der Typ von der Sauna ist sehr nett und wir lernen eine neue Redewendung in Lao. „Sabai, Sabai“ bedeutet so viel wie alles ist gut, easy, lasse es langsam angehen. Das ist das Motto des Tages und passt zu unserem Motto „to go with the flow“. Nun kennen wir die Redewendung auch auf Laotisch.

Am Nachmittag entspanne ich in der Hängematte, lese ein Buch. Endlich Urlaub & es wird noch besser. Am Nachmittag gehen wir in die Kräutersauna und haben danach eine Massage im Lao Style. Genau im richtigen  Moment fängt es an mit Regnen an (es hat lange hier nicht geregnet und ist untypisch für die Jahreszeit). Wir kommen aus der Sauna und können uns Regen  abkühlen. Tanzen dazu den Sabai, Sabai Tanz im Regen. Perfekt! Jetzt fehlt nur noch der Stromausfall während der Massage. Dann wäre die Romantik perfekt. Aber der Strom fällt erst später aus, so dass ich mein Buch in der Hängematte auf der Veranda im Kerzenschein lesen muss. Ich armer….Das wars für heute……

Tag 11 Going with the flow

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Mrz 042013
 

Ich bin noch unentschlossen wie es weiter geht. Ich könnte nach Oudomxay weiterfahren oder nach Nong Kiao. Von Oudomxay könnte es weiter in Richtung Norden nach Phongsaly gehen um dort Trekkingtouren zu machen. In Nong Kiao soll es sehr schön sein und ist ein guter Ort zum Entspannen. Auch dort gibt es Trekkingtouren. Ellen will nach Nong Kiao, Nadja und Alex erst nach Oudomxay und ändern dann ihre Meinung & wollen auch nach Nong Kiao. Ich entscheide mich danach wie die Busse fahren. „Going with the flow“ ist das Motto meiner Reise & ich bin damit bis jetzt am besten gefahren.
Nach ein wenig Fragerei am Busbahnhof, finden wir einen Bus bis Pakmong (der Bus fährt dann weiter nach Luang Prabang). Das dauert so ca. 6 Stunden. Von dort sollten wir ein TukTuk nach Nong Kiao bekommen. Schauen wir mal…. Damit ist es entschieden, ich fahre mit nach Nong Kiao. Der Bus ist nicht ausgebucht, ich finde einen Sitz in der letzten Reihe und habe Platz für meine langen Beine. Jetzt kann´s losgehen.

Da heute nicht mehr viel passiert außer Busfahren, ein kleines Zwischenfazit. Ich bin angekommen im Travellerleben. Bis jetzt passt alles! Perfekt! Ich bin jetzt genau eine Woche in Laos & habe bisher mehr erlebt, als ich erwartet hatte. Laos ist ein phantastisches Land, die Menschen hier sind unheimlich nett und freundlich. Ich bin jeden Tag von neuem beindruckt und überwältigt. Das ist auch genau der Grund warum ich reise. Es erweitert den eigenen Horizont, bringt mich auf die Grundlagen des Lebens zurück. Ich habe erst gedacht wow Laos, wie wird es dort sein? Es ist genauso wie bei uns (aber auf einem anderen ökonomischen Level) Die Menschen sind glücklich oder traurig, wollen essen und feiern, gehen arbeiten und wollen in mehr Wohlstand leben. Das Schöne an Laos ist auch, dass man nirgendwo wirklich feilschen braucht. Es werden keine Mondpreise verlangt, so dass man erst nach langem handeln bei einem realen Preis ankommt. Das erleichtert das Reisen ungemein. Handeln braucht man nur um einen Gruppenrabatt zu erlangen und in den einfachen Dörfern zahle ich gerne den gewünschten Preis, so lange er real ist. Da kommen nicht so viele Touristen hin.


Auf dem halben Weg geht der Bus kaputt. Der Fahrer und der Schaffner holen Werkzeug und werkeln am Motor. So lange die Bremsen heil bleiben, ist mir das egal. Es dauert dann doch länger nach Nong Kiao. Der Bus schaukelt sich die Berge hinaus (siehe Video) Es ist ein Wunder, dass mir nicht schlecht wird. Wir erreichen das Örtchen gegen 19:00 und sind somit gut 10 Stunden unterwegs. Es ist Stromausfall im Ort, was eine gewisse Romantik bietet. Wir essen Abendbrot bei einer netten Laotion bei Kerzenschein. Deren Restaurant nennt sich Alex, wie der Alex der mit uns reiset. Wie stoßen auf die erste Woche Laos mit einem Shot LaoLao an. Morgen ist glaube ich Urlaub eingeplant. Da mache ich mal gar nichts… Gute Nacht
I am falling on love with Laos and going with the flow!

Tag 10 Kajaktour zurück nach Luang Namtha

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Mrz 042013
 

Gegen 5 Uhr morgens werde ich das erste Mal munter. Unsere Gasteltern sind schon auf &  zünden in der Küche ein Feuer an. Vielleicht damit uns nicht kalt wird. Nun schlafe ich in einen Bambushaus mit offenem Feuer in der Küche. Es ist ein bisschen scary.  Ich schlafe dennoch etwas weiter und setzte mich dann zu den Gasteltern an das Feuer vor dem Haus. So beginnt der Tag. Wir baden morgens im Fluss & haben dann ein richtig leckeres Frühstück (ich habe lange nicht mehr ein so gutes Rührei gegessen) Danach laufen wir noch durch den Ort und besuchen die Schule. Ein Schild verrät, dass die Schule von der „European Union“ unterstützt wird & das ist eine gute Sache von der EU. An anderen Schulen finden wir ebenso Schilder von weiteren Ländern. Die Kids in den unteren Klassen schauen nur und sind neugierig. Die Kids aus den großen Klassen suchen das Gespräch mit uns auf Englisch. Es macht Spaß sich zu unterhalten. Ich wiederhole mich, die Laoten sind ungemein freundlich, interessiert und aufgeschlossen und unsere Gasteltern sind so nett zu uns. Ich bin tief beeindruckt. Es ist natürlich leicht als Tourist mit Geld eine Nacht bei den einfachen Leuten zu verbringen und zu wissen nach 4 Wochen bin ich zurück in unsere Welt des Überflusses. Dennoch hat mich die Nacht in dem laotischen Dorf und die Freundlichkeit der Leute nachhaltig beeindruckt.

Wir verabschieden uns noch von den Gasteltern und der Tochter. Sie ist 1 Jahr und 9 Monate alt. Wir zeigen den Kids noch wie das mit High five geht (sie wollen dann gar nicht mehr aufhören).

Danach paddeln wir weiter den Fluss hinab, die Guides fangen zwischendrin wieder Fische. Mittags gibt es Barbeque. Wir grillen die Fische über offenem Feuer. Es ist wieder sehr lecker. Dazwischen ist Zeit zum Baden und Entspannen (ist ja schließlich Urlaub)
Auf dem letzten Abschied fighten wir die eine oder andere Wasserschlacht aus und dann geht es 1,5 Stunden zurück mach Luang Namtha. Danke an unsere beiden Guides Oun und Dui! Es waren 2 unvergessliche Tage.

Tag 9 Kajaktour

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Mrz 012013
 

Um es gleich vorn weg zu sagen, die kommenden 2 Tage waren bisher die besten der Reise & hinterließen bleibende Eindrücke.
Wir treffen uns am Morgen im Green Discovery Office und fahren gemeinsam zum Startpunkt unserer Kajaktour. Wir nutzen aufblasbare Kajaks, diese würden nicht so schnell kentern, sagt unser Guide. Dann geht es los. Der Fluss auf dem wir paddeln NamTha (nach ihm ist die Stadt benannt wo wir jetzt gerade sind) hat nicht viel Wasser. So dass wir oft auf Steine auflaufen und natürlich auch kentern (das gehört einfach dazu). Das Wasser ist warm. Die Landschaft ist sehr schön. Wir paddeln durch den Nam Ha National Park. Es ist schade, daß wir auf Grund des niedrige Wasserstandes nicht tiefer in den Nationalpark paddeln können (die beste Zeit dafür ist September). Wir paddeln an einigen kleinen Dörfern vorbei, halten dort manches Mal an und gehen in die Dörfer hinein. Es gibt viele Kids in den Dörfern. Die haben meist Spaß mit uns, winken uns zu oder halten sich bei uns am Boot fest (wenn sie gerade im Fluss sind und baden). Zwischendrin angeln die Guides für unser Abendessen Fisch. Lunch haben wir in einer kleinen Bucht. Ein Boot wird umgedreht und ist der Tisch (die Tischdecke sind große Blätter von Bananenstauden) die anderen beiden Boote dienen als Sitzbank. Auf die Bananenblätter wird das Essen ausgebreitet. Das mitgebrachte Essen ist typische Lao und schmeckt unglaublich gut. Wir schlagen uns den Bauch voll, schaffen aber nicht alles.

Dann kommen wir in dem Dorf Ban Hat Yawng an, in welchem wir im Homestay übernachten. Es ist ein typisches laotisches Dorf. Die Häuser sind aus Bambus gebaut und stehen auf Stelzen. Um uns herum laufen alle die Tiere die in einem solchen Dorf benötigt werden, vor allem Schweine und Hühn, herum. Alex und ich holen uns erst mal ein Beerlao zur Entspannung. Wir waren die Steuermänner und hatten die meiste Arbeit im Boot. Nach der langen Paddeltour haben wir es uns verdient und versuchen die Eindrücke zu verarbeiten. Wir sind in einem normalen laotischen Dorf zu Gast. Nichts ist hier für Touristen vorbereite. Wir sind beeindruckt. Alles was ab jetzt so an Eindrücken durch meinen Kopf geht, kann ich hier nicht beschreiben. Es ist zu viel und wird noch lange in mir sein. Wir helfen unseren Guides beim Kochen oder schauen zu. Dann kommt unsere Gastfamilie aus dem Jungle von der Feldarbeit. Wir essen gemeinsam mit der Familie und deren Freunden Abendbrot. Alex und ich holen noch ein paar Bier für die Runde. Unsere Gastgeber spendieren LaoLao (das ist ein selbst gebrannter Reisschnaps). Die Becher kreisen die Runde und ich lerne den Trinkspruch nouk, nouk des Volksstammes Khmu wo wir gerade zu Gast sind. Hier in Laos trinken alle aus einem Becher. Wir haben einen Becher  für LaoLao und 3 für das Bier. Der Becher LaoLao kreist rechts herum ( trinken, nachfüllen, der nächste ist dran) die Becher mit Bier kreisen links herum (trinken, nachfüllen, die nächsten sind dran) bei jedem Schluck ein lustiges nouk, nouk. Wer beide Becher in der Hand hat gewinnt.

Das Essen ist sehr lecker. Wie essen allen mit den Fingern. Das geht so. Aus dem StickyRice wird mit den Händen ein kleine Kugel geformt und dann etwas dazu genommen. Wir haben Fisch Laab (laotische Spezialität, aus dem gefangen Fisch vom Tag), Gemüse, eine leckere Tomatensoße, über dem Ofen gegrilltes Fleisch. Auch wenn wir uns nur über den Guide verständigen können haben wir viel Spaß alle zusammen und es wird zum Glück kein Besäufnis. Wir schlafen im gleichen Haus wie die Gasteltern. Das Haus ist nicht Groß vielleicht 25 qm. Da sind die Küche und ein Raum, daneben das kleine Schlafzimmer. In den großen Raum werden 4 Matratzen gelegt, darüber Moskitonetze gespannt, 4 Decken dazu, fertig. Wir sollen mit den Köpfen zur Bambuswand schlafen, da die Bewohner in Nachbarhaus auch mit dem Kopf zu uns schlafen. Ich schlafe gleich tief und fest ein.

Tag 8 Luang Namtha

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Feb 272013
 

Ich hatte die letzten Tage im Jungle nicht wirklichen Sport und bin total verspannt im Rücken. Das wird wohl auch an den harten Betten in den Guesthouses liegen. Darum freue ich mich heute Morgen auf mein Yoga. Als ich aus dem Zimmer gehen will, finde ich ein Zettel unter der Tür. Juliette und Matthias bedanken sich bei uns für die schöne Zeit im Baumhaus und den gestrigen Abend. Ich bin gerührt. Für heute habe wir uns (Nadja, Alexander, Ellen und ich) zu einer Tour mit dem Bike verabredet. Zum Frühstück treffe ich die beiden Mädels aus Brisbane wiede (wir haben gemeinsam nach einer Unterkunft gesucht). Echt schade, aber beide haben einen anderen Weg als ich geplant.

Also wir 4 Mieten uns Mountainbikes. Nach einer Probefahrt nehmen wir die neueren Modelle, da ist noch alles in Ordnung und wir werden Spaß damit haben. Auf unserer Rundtour um Luang Namtha zu einem kleinen Wasserfalle kommen wir durch einige Ortschaften. Hier lebt die ethnische Volksgruppe der „Lanten“. In Laos leben 49 Volkgruppen mit bis zu 12o Untergruppen. Die Lanten sind bekannt für die Herstellung von Papier aus Bambus und von Stoff in indigo Farben. Sie tragen auch spezielle Gewänder aus dem Stoff und die Frauen haben eine spezielle Haartracht. Die Menschen in Laos sind sehr freundlich, aber auch scheu. Es dauert lange bis wir bei der Herstellung von Bambuspapier helfen dürfen. Es ist spannend zu sehen wie die Einwohner hier mit einfachen Mitteln Dinge produzieren. Am Wasserfall entdecke ich ein Schlagwerk. Dieser wird von Wasser angetrieben. Ich bastele so lange an den Schlagwerk bis es wieder funktioniert und freue mich über die Einfachheit der Mechanik. Wir fahren noch durch viele weitere kleine Dörfer. Werden meist von den Kids mit einem großen Sa bai Dee (Hallo) begrüßt. Die Menschen hier in Laos sind sehr freundlich und nett, einfach liebenswert. Es macht viel Spaß in diesem Land zu reisen.

Die Hitze um die Mittagszeit ist einfach zu stark. Auf den Reisfeldern etwas abseits von der Straße stehen kleine Bambushütten, für die Feldarbeiter. Wir machen unsere Mittagspause in einer der Hütten. Diese sind wirklich sehr schattig und erfrischend. Da die Mädels Hunger haben, fahren Alexander und ich in den nächsten Ort (500 Meter) und organisieren gebratenen Reis und ein paar Bier für uns. Während wir so essen schmieden wir Pläne für den kommenden Tag. Wir werden eine Kajaktour im Nationalpark buchen und in einem laotischen Dorf in einem Homestay wohnen. Das ist der Plan für die kommenden 2 Tage. Wir alle 4 hatten einen wunderschönen Tag mit vielen direkten Eindrücken von Laos und wie die Leute hier so leben. Wir lassen den Abend im Boat Landing Guesthous ausklingen. Hier gibt es traditionelle laotische Gerichte. Dann also bis in ein paar Tagen. Ich denke da wo wir morgen hin paddeln, gibt es kein Internet.

Tag 7 Gibbon Experience

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Feb 272013
 

Heute ist der 3. Tag im Jungle und es geht für uns zurück & wir „zipen“ das letzte Mal durch den Wald. Das Frühstück gibt es heute im Baumhaus. Bot Chua, Velleo (unsere Guides) bringen es uns ins Baumhaus. Dann „zipen“ wir die Tour zurück in den Ort wo die Jeeps auf uns warten. Es sind insgesamt 7 Zipline die wir noch vor uns haben. Alle so zwischen 300 & 500 Meter lang und 30 bis 50 Meter über dem Boden. Der Regenwald liegt unter uns. Es macht Spaß, riesigen sogar. Mittag sind wir in Bo Toup und warten auf unseren Bus in Richtung Norden. Juliette, Matthias Ellen und ich. Die anderen fahren zurück nach Houay Xai, auch Some und Drew.  Zum Glück sieht Matthias unseren Bus ankommen. Wir müssen winken damit wir mitgenommen werden, sonst fährt er einfach weiter. Der Bus ist recht voll, aber wir finden noch Platz. Jetzt geht die Fahrt 2 Stunden weiter nach Luang Namtha.

In Luang Namtha trennen sich erst mal unsere Wege. Wir haben alle andere Herbergen als Favoriten. Mein Guesthouse ist ausgebucht. Ich gehe zu meinem 2 Favoriten. Hier bekomme ich das letzte verfügbare Zimmer und treffe Juliette und Matthias wieder. Auch Nadja uns Alexander sind im gleiche Guesthouse. So ein Zufall. Nur Ellen ist irgendwo anders untergekommen. Ihr Guesthouse gibt es nicht mehr und unsere ist ausgebucht. Am Abend treffen wir uns gemeinsam zum Abendessen im Minority Restaurant und haben einen lustigen Abend. Es ist schade das Juliette & Matthias morgen unsere Gruppe verlassen. Es war sehr nett mit beiden. Auch Some und Drew aus Schottland waren sehr interessante Menschen. Aber so ist das Backpacker leben. Man trifft Menschen, verbringt eine gute Zeit miteinander und dann trennen sich die Wege wieder. Ist einerseits schade und andererseits bleibt es spannend.