Tag 36 Phnom Penh (Mein letzer Tag dieser Reise in Asien)

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Mrz 272013
 

Der Tag heute war wie gestern „und täglich grüßt das Murmeltier“! Frühstück im Cafe „The Shop“ dann wollte ich ursprünglich auf den Russenmarkt. Da es aber so heiß ist (ich schwitze schon vom einfachen Herumstehen) gehe ich gleich ins Sportstudio „The Place“. Dort verbringe ich den Tag zwischen Schwimmtraining im Pool und meinen Leibesübungen im Kraftraum. Als Anerkennung für meine Trainingserfolge bekomme ich die Trainingsergebnisse schwarz auf weiß gedruckt. (vom Trainer)

Dann den letzten Sonnenuntergang für diese Reise im FCC erleben. Ich verabschiede mich von meiner Kellnerin Frau Vutha (sie hat mich schon 2 Jahre zuvor sehr aufmerksam bedient) Da ich in der Zeitung gelesen habe, dass heute wieder ein Khmer Boxkampf ist, steht der Plan für den Abend schon fest. Es irgendwie ein berühmter Boxer aus Thailand extra in die Stadt gekommen. Den schaue ich mir an.

Dann ist es Zeit den Rucksack zu packen & vielleicht ist ja noch ne Stunde für eine kurze Party. Mal schauen.

Es ist Zeit zu gehen. Ich hatte eine großartige Zeit in Laos und Kambodscha. Jetzt freue ich mich auf Zuhause, Berlin meine Oldis und meine Freunde.

Tschüß

Tag 32 Fahrt nach Phnom Penh

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Mrz 232013
 

Ich mag es nicht…. das organisierte Warten mit einem Touristenticket. Aber auf meiner weiteren Reise nach Phnom Penh, schien es mir wieder bequemer eine Busfahrt im Reisebüro zu kaufen. Der Bus fährt die Strecke über die Grenze von Laos nach Kambodscha durch (ansonsten muss man mit allen Klamotten in Laos raus aus dem Bus, die Grenzformalien erledigen und in Kambodscha steht ein neuer Bus bereit. In diesem Fall könnte es sein, ich erreiche Phnom Penh nicht an einem Tag).
Also zurück zum Anfang der Geschichte. Ich soll um 8 Uhr mit dem Boot am Guesthouse abgeholt werden & um 8:30 Uhr ist das Boot noch nicht da. Dann stelle ich mir so meine Fragen, was ist wenn ich vergessen wurde und so….


8:45 Uhr kommt das Boot und wie immer in Laos wird alles gut. Die Einreiseformalitäten nach Kambodscha werden auch gleich erledigt. So dass es ab der Grenze schneller geht. Der ganze Papierkram dauert dann dennoch 45 Minuten für alle Passagiere im Bus. Das ist o.k.
Im Bus unterhalte ich mich einen Mann. Es stammt aus Jemen, hat in Leipzig (DDR) studiert. Ist jetzt mit einer Laotin verheiratet. Es handelt mit Agrarprodukten. Im Moment ist er im Cashewussbusiness unterwegs. Ich habe gelernt, dass jetzt die Erntezeit für Cashewnüssen ist. Er kauft die Nüsse hier in Kambodscha auf (die ganze Frucht, die Nüsse können hier nicht weiterverarbeitet werden). Dann bringt er die Nüsse nach Sihanoukville (der einzige Hafen in Kambodscha). Von dort gehen die Nüsse nach Thailand werden aufbereitet und dann in die Welt verkauft. Wir reden noch über Laos, Vietnam, Kambodscha, verschiedene Ethnien die hier leben, Wirtschaft, Politik und Korruption. Der Bus braucht heute irgendwie länger als sonst. Mit der Unterhaltung vergeht die Zeit ein wenig schneller. Werden dann wohl doch 13 Stunden im Bus. Es ist eine lange Fahrt und ich erreiche Phnom Penh so gegen 22 Uhr.

Jetzt brauche ich noch was zu essen. Schnell geduscht und ab in den Foreign Correspondents‘ Club unter Insidern auch FCC genannte. Hier war einer meiner Lieblingsplätze in 2010 und wird es wohl auch bei dieser Reise sein.

Tag 31 Don Det

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Mrz 222013
 

Heute gibt es wirklich nichts zu berichten. Den ganzen Tag Hängematte.

Ach ja & Busticket nach Phnom Penh gekauft. Es geht Morgen um 08 Uhr los. Erst mit dem Boot und dann direkt ohne Umsteigen nach Phnom Penh. Dauert so ca. 12 bis 13 Stunden.

Heute ist mein letzter Tag, für diese Reise, in Laos. Ich komme wieder. Versprochen…….

Laos ist bis das beste Land in Asien wo ich je war (freundliche Menschen, schöne Landschaft, gutes Essen, viele Aktivitäten) Vor allem die netten Laoten machen das Land zu meinem Favoriten in Asien.

Danke… Thanks…Khop Chay Lai Lai Laos!

Tag 30 Don Det

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Mrz 202013
 

Ich greife mal dem Blog von Morgen vor. Hängematte, Buch, Baden, Icecoffee, Bier…….

Es würde mich wundern wen mehr passiert….. (so dachte ich am Abend des 29. Tages)

Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….. (hat schon meine Oma gesagt)
War gestern Abend noch auf ein Getränk im Bootslanding Gh. Der Besitzer organisiert heute ein Bootstour in die 4000 Inseln mit BBQ und baden und so weiter…..Also ist heute nichts mit Ausruhen!!!!
Um 11 Uhr gehts los, also sehr entspannt am Morgen…. und genug Zeit für alle Aktivitäten nach dem Aufstehen.
Die 4000 Inseln ein großes Mekong Delta mit vielen kleinen Inseln. Diese sind aber nur in der Trockenzeit zu sehen. In der Regenzeit ist der Wasserspiegel zu hoch, da sind die meisten Inseln weg.

Wir cruisen so den Tag auf dem Mekong. Wenn es zu heiß ist stoppen wir und springen kurz ins Wasser. Zum BBQ gibt es gegrillten Fisch. Das sind riesen Fische die für uns gegrillt werden. Auf der Tour ist ein lustiges Paar aus Amerika dabei. John hat einen langen weißen Bart. Er sieht witzig aus im Wasser.


Das war ein schöner Abschluss meiner Laos Reise. Morgen noch mal chillen & nichts tun, baden….
Am Samstag den 23. geht es weiter nach Phnom Penh (Kambodscha) Aaaa ich muss morgen noch das Busticket kaufen. Da habe ich doch eine Aufgabe für den Tag.

Tag 29 Don Det

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Mrz 202013
 

Es ist unglaublich warm hier, ca. 38 Grad im Schatten. Ich traue es mir gar nicht zu schreiben. Zuhause in Berlin ist Winter mit Neuschnee. Auf Grund der Temperaturen passiert hier nicht viel. Es gibt also auch nicht viel zu berichten. Am Morgen Sport. Ich bin schon von den geringsten Bewegungen durchgeschwitzt. Am Tag habe ich mit dem Bike die andere Insel erkundet. Am Anfang war es mehr ein Icecoffee hopping. Auf dem Rückweg bin ich irgendwie auf einen Jungleweg gekommen. Zum Glück hatte ich mein Buch über die gefährlichsten Tiere auf der Welt (habe ich seit Australien eigentlich immer bei mir) nicht mit. Eine Schlange war besonders lang und grün.

Am Nachmittag dann wirklich nichts, außer Buch lesen. Das wird die kommenden 2 Tage auch so sein. Bin mir also nicht sicher ob es etwas zu schreiben gibt.  Es sind noch 2 Tage hier auf Don Det oder den 400 Inseln und ich habe mir fest vorgenommen diese mit Nichtstun zu verbringen.

Tag 28 Don Det

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Mrz 202013
 

Die Tage hier werden ganz entspannt. Ich habe nach ein bisschen suchen einen netten Bungalow mit Blick aufs Wasser und die Inseln gefunden. Echt Luxus mit Bad en Suite für 50.000 Kip. Ich glaube hier kann ich es länger aushalten. Es ist auch Zeit das Körperchen wieder fit zu bekommen. Also gleich nach dem Aufstehen laufen & Yoga. Am Abend TRX wenn es etwas kühler ist.

Dann habe ich den ganzen Vormittag bis fast Nachmittag mit Quatschen verbracht. Gleich nebenan betreibt Lutz sein Restaurant. Dort war ich zum Frühstück. Lutz stammt wie ich aus Thüringen, hat in Berlin gewohnt (Rigaer Str.) und ist jetzt mit einer Laotin verheiratet. Ich unterhalte mich lange mit einem Pärchen aus der Schweiz beide so 55 Jahre alt (für den Aufmerksamen lesen: ich hatte in Luang Prabang schon mal ein Paar getroffen, die mit dem Rad unterwegs waren). Sie sind seit 17 Monaten mit dem Fahrrad unterwegs. Eine interessante Art zu reisen.  Das wäre auch was für mich, ich habe nun neue Ziele auf meiner ToDo Liste. Den Rest des Tages habe ich in der Hängematte verbracht ein Buch gelesen (Danke Annett für die gute Auswahl, jetzt komme ich zum Lesen).

Tag 27 Don Det

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Mrz 192013
 

Die Nacht im Schlafbus war in Ordnung. Ich konnte schlafen. Also alles gut. In Pakxe sind wir um 7 Uhr am Morgen angekommen & werden erst mal umringt von TukTuk Fahrern. Es ist ne Aufgabe den richtigen zu finden, der uns mit dem gekauften Ticket weiter zu den 4000 Inseln bringt. Ich bin nach wie vor verunsichert, was die Art des Reisens mit gebuchten Tickets im Reisebüro betrifft. Mit ein bisschen mehr Zeit lässt sich alles selber organisieren.  Dann finde ich meinen Minibus, der mich zu den 4000 Inseln bringt. In dem Bus sind nur Falangs. Es ist also unausweichlich neue Leute kennenzulernen. Mit Vera aus Holland unterhalte ich mich länger. Mal schauen, vielleicht kommen wir im gleichen Guesthouse unter. Dennoch ist mein Favorit ein Local Bus mit Einheimischen. Aber ich komme vermutlich nicht um eine weitere Reise mit nem VIP Bus nach Phnom Penh herum. Ich werde es sehen. In Don Det angekommen, aktualisiere ich erst einmal meinen Reiseblog und mache ich dann auf die suche nach einer Unterkunft. Da wird sich doch was finden lassen……

Tag 26 Vientiane

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Mrz 182013
 

Der Tag beginnt mit Yoga, Schwimmen und einem Frühstück auf dem Morgenmarkt. Mit Händen & Füßen mache ich mich verständlich & wähle eine Reissuppe mit Chicken. Das war die beste Suppe die ich je hatte (das sagte ich aber bereits bei einigen Suppen zuvor). Das Essen auf den Märkten ist wirklich die beste Wahl die es gibt. Ich werde es in Deutschland vermissen. Denn ganzen Tag könnte ich auf einem Markt hier verbringen.

Wir kommen immer wieder mit Locals ins Gespräch, werden mehrmals zum Bier eingeladen. Doch wir lehnen höfflich ab (das ist nicht leicht in Laos & gilt als unhöflich). Es gibt eine eiserne Regel bei mir, kein Bier „bevor noon :=)))“ Diese Regel halten ich auch ein. Ich bekomme noch ein Ticket für den Nachtbus in Richtung 4000 Inseln. Es ist also entschieden, ich verlasse meine Reisepartner Nadia & Alex heute Nacht. Ich habe noch für 6 Tage ein Visum für Laos und die beiden werden ihres für 4 Wochen verlängern. Es ist echt schade, ich bräuchte auch noch mindestens 4 Wochen für den Süden von Laos.
Anyway!!! Es ist/war eine gute Zeit mit Nadia& Alex. Wir haben die gleiche Art zu reisen und ich habe neue Freunde in Canada. Es gibt somit neue Reiseziele & es geht immer weiter.


Am Nachmittag finden wir durch Zufall eine Bowlinghalle. Wir haben schon viel von Bowlinghallen gehört (vor allem um die Sperrstunde zu umgehen). Es ist aber gerade Nachmittag, und wir gehen Bowling. Wir bowlen 3 grandiose Runden unter lauter laotischem Jungvolk. Es ist ein schöner Abschluss der Zeit mit Nadia, Alex und mir. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen wo ich lieber wäre (außer zuhause bei meinen lieben) Die Locals sind so nett & cool. Danke Laos!!!


Ich hatte heute wirklich einen sportlichen Tag. Sport am Morgen, dann Sport auf dem Fitness-Parcours an der Promenade & Bowling am Nachmittag. Mein PT-Trainer wäre stolz auf mich. Allerdings soll ich laut Herrn Krüger nach jedem Training reichlich Eiweiß zu mir nehmen. Wir gehen also in die 4 Junction Bar. Dort gibt es zum Bier gegrillte Larven, Insekten & Käfer. Laut Ernährungswissenschaft ein guter Lieferant an Eiweiß und Aminosäuren. Hardy ist bestimmt stolz auf mich. Nun sitzen wir bei Insekten und Bier (es ist jetzt after noon) & kommen mit 3 Jungs ins Gespräch. Es ist nett, aber wie immer auch gefährlich mit Locals kein Ende zu finden. Auf dem Weg zurück ins Guesthouse lasse ich mir noch die Haare schneiden. Es ist Zeit für einen neuen Haarschnitt.


Das wars für heute. Ich stelle mir ein bisschen die Frage, ob ich die kommende Zeit alleine meistern werde.
Wir werden es sehen. Es ist heute das erste Mal, dass ich eine Busfahrt im Reisebüro gebucht habe. Davor habe ich alles selber organisiert. Ist komisch wenn alles organisiert ist. Ich will heute Strecke machen so ca. 900 km. Darum nehme ich den Nachtbus bis Pakxe (damit spare ich einen Tag), dann einen Mini Bus & eine Fähre bis DonDet. Das dauert so geplante 15 Stunden. Mein Nachbar im Schlafbus kommt aus Südkorea. Er ist in Sachen Kaffee geschäftlich unterwegs. Nun gute Nacht. Ich versuche zu schlafen.

Tag 25 Mit dem Bus nach Vientiane

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Mrz 162013
 

Es ist entschieden, ich nehme den Local Bus um 7 Uhr. Vielleicht schaffe ich auch den Bus um 6:30 Uhr. Das bedeutet, früh raus! Mein Guesthouse ist an der anderen Seite den Flusses. Ich habe ein Stück zu laufen.


Es klappt perfekt, so zusagen just in time. Ich komme 6:20 an der Busstation an. Kaufe noch schnell einen Kaffee Lao mit Milch für „to go“. Der 6:30 Uhr Bus ist vollkommen leer. Den nehme ich. Dann fährt der Bus in Schrittgeschwindigkeit durch Vang Vieng und sammelt weitere Fahrgäste ein. Als wir den Ort verlassen ist der große Bus mit 11 Fahrgästen gefüllt.
Es war eine gute Entscheidung für den Local Bus. Die meisten Guesthouses verkaufen Tickets für VIP-, Express-, und Minibusse. In denen fahren nur Touristen und sind meist überfüllt.

In Vientiane angekommen, nehme ich mir Zeit und Frühstücke im „Le Banneton“. Das ist ein französisches Cafe mit einer großen Auswahl an Brot und Brötchen und anderen leckere Sachen. Ein guter Start in die Stadt Vientiane

In Vientiane habe ich zur Abwechslung ein Hotel mit einem kleinen Pool und ein Zimmer mit AC. Das ist sehr angenehm bei 38 Grad im Schatten. Ich sitze am Nachmittag am Pool und aktualisiere meinen Reiseblog. Dafür war in Vang Vieng keine Zeit, denn das Internet dort war einfach zu langsam :=))))) Dafür habe ich das Problem mit den Fotos im Reiseblog gelöst und alle Fotos vom ersten Tag an nachgeladen. Das durchblättern der Fotos war eine schöne Erinnerung an die zurückliegenden Tage.

Am Abend haben Nadia, Alexander und ich unseren letzten gemeinsamen Abend miteinander. Wir waren in einem guten Restaurant essen. Nadja und Alex haben noch 4 weitere Wochen in Laos. Ich muss in 7 Tage aus Laos ausreisen (meine 30 Tage Visum läuft ab). Ich versuche am Sonntagabend den Nachtbus zu den 4000 Inseln zu bekommen. Es entscheidet sich morgen ob es klappt.

Tag 24 Vang Vieng

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Mrz 152013
 

Es war eine gute Entscheidung erst Morgen nach Vientiane zu fahren. Ich bleibe also einen Tag länger als geplant in Vang Vieng. Es war ebenso eine gute Entscheidung auf meinen Freund Stefan zu hören und feuchtes Toilettenpapier mitzunehmen. Beide Entscheidungen passen heute gut zusammen. Somit habe ich Zeit, das Problem mit den Bildern im Reiseblog zu fixen und alle Bilder der zurückliegen Tage einzufügen. Dabei ist der Weg zur Toilette nicht so weit.


Am Nachmittag, entspannt sich mein Verhältnis zur Toilette. Es ist Hölle warm und ich lege mich einfach in den Fluss zum Abkühlen. Es gibt immer was zu sehen, daher wird mir die Zeit im Wasser nicht langweilig. So ein Tag mit wirklich mal nichts tun ist auch mal sehr entspannend.
Morgen geht es dann endgültig weiter in die Hauptstadt von Laos „Vientiane“

Tag 23 Blue Lagune

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Mrz 152013
 

Ich habe noch das Moped von gestern Abend. Somit kann ich heute Morgen ohne größere Verzögerung losfahren. Es geht auf einen Rundkurs ins Karstgebirge, durch kleine Siedlungen & in einige spektakuläre Höhlen. Am Ende der Tour gibt es eine Lagune zum Baden.


In einem Örtchen stoppen wir für Wasser. Ein kleines Mädchen schaut zu uns und ich glaube sie fragt nach einem Stift. Sie bekommt einen geschenkt. Ihr Bruder kommt aus der Schule, der bekommt den grünen Textmaker (brauche ich sowieso nicht mehr). Die Kids in diesem Land sind so süß. Manches Mal kommt man aus dem Winken und Grüßen „Sabai dii, Sabai dii“ nicht heraus. Mit den Größeren klatschen wir uns während der Fahrt ab. Coole Jungs!!!


Wir überqueren eine kleine Holzbrücke (wir hätten auch durch den Fluss fahren können). Gleich nach der Brücke steht ein kleines Holzhäuschen. Ein dünnes Seil ist über den Weg gespannt. Es ist die Mautstelle. Eine nette Frau lächelt uns an und schreibt von Hand auf einen Zettel, „bridge“, „pedestrian=3000“, „bicyle=5000“, „motorcycle=10.000“. Sie hätte sonst was auf den Zettel schreiben können, wir hätten den Brückenzoll gezahlt.
Danach finden wir einen Weg, abseits unserer Runde, ins Karstgebirge hinein. Ab diesen Moment bin ich wie verzaubert. Der Anblick der Bergwelt ist so faszinierend, dass ich immer weiter fahren muss um zu sehen was hinter der nächsten Kurve kommt. Mein Herz sagt mir fahr weiter, es wird noch schöner. Mein Verstand und die Tankanzeige sagt mir, ich sollte umdrehen und zurückfahren. Ich kann aber nicht stoppen. Es ist wie verrückt. Der Tank wird leerer & leerer.


Zu meinem Glück endet die Straße in einem kleinen Dorf und es geht nicht mehr weiter. Der Dorfvorsteher erklärt, dass hier Schluss ist (soweit ich Lao verstehe). Ich muss nun umdrehen und zurückfahren. Das Betreten des Dorfes ist für Fremde nicht erlaubt. Das ist hier manches Mal so.
Die Rundtour endet in einer kleinen Lagune mit türkisblauem Wasser. Wir können baden gehen. Das passt gut, bei 35 Grad im Schatten. Das Guesthouse hat für uns heute Abend Fisch gegrillt. Ein perfekter Abschluss für einen schönen Tag.

Tag 22 Ich bin die Nummer 137

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Mrz 152013
 

Wir hatten gestern noch ein schönes Guesthouse in Vang Vieng gefunden. Dieses ist abseits der Partymeile und hat nette Bungalows in einem Garten. Also eine recht entspannte Atmosphäre.
Allerdings sind die Wände der Bambusbungalows wie Papier. Es ist alles aus dem Nachbarzimmer zu hören, inkl. wenn jemand auf die Toilette geht oder duscht. Also auch wenn sich Leute abends kennenlernen und die Nacht dann gemeinsam verbringen. So war es die erste Nacht, ich bin vorgewarnt.


Vang Vieng ist bekannt für Tubing & Party. Mann/Frau mietet sich nen Schlauch von einen LKW Reifen, setzt sich in den Schlauch und lässt sich 3 Stunden Flussabwärts treiben. An den Ufern sind kleine Bars mit Musik, falls man eine Pause haben mag. Heute ist ein heißer Tag so ca. 33 Grad (traue mich das bei der Kälte und dem Schnee in Deutschland fast nicht zu schreiben). Also ideal zum Tubing im laufwarmen Fluss. Eine LKW Reifen für 60.000 Kip gemietet (zum Vergleich ein Moped für einen Tag kostet 40.000 Kip und ein großes Bier 10.000 Kip) und los gehts. Ich bekomme die Nummer 137 auf die Hand gemalt! Nun gehöhte ich dazu & es sieht dazu noch cool aus. Jetzt habe ich eine Glückszahl und ein Motiv für ein Tattoo irgendwann:=)) Mit dieser Nummer bin ich registriert und kann nicht verloren gehen.


Das Tubing ist cool & hat echt Spaß gemacht, so 3 Stunden im warmen Wasser liegen und sich treiben lassen bei der Hitze.
Das Essen in Vang Vieng ist wirklich schlecht. So wie in allen Partyhochburgen. Abends fahren wir Auswärts in die Organic Farm zum Abendessen. Die Farm wirbt mit der Züchtung von Mulberry. Wir haben ein grandioses Abendessen (Mulberryleaves in Tembura, Harvest Currys, Mulberrywine und Mulberrytea).

Der planlose Reiseplan für Laos 2013!

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Feb 102013
 

Laos  mit dem Rucksack auf eigene Faust zu erkunden ist mein Plan. Der Reiseführer ist gekauft und die Flüge sind gebucht. Der Reiseblog ist vorbereitet. Schaut vorbei.

Die Tour beginnt in Chiang Rai. Hier landet der Flieger von Thai Airwas um 09:35 Uhr. Bis Bangkok fliege ich mit dem A380. Da freue ich mich drauf. Es ist dann noch früh am Morgen, ich werde vermutlich gleich weiter in Richtung zur Grenze nach Laos reisen.

Mal schauen, ob ich in Thailand oder Laos die ersten Tage verlebe. Der erste Ort in Laos ist Houay Xai. Hier gibt es eine 3 Tagestour  mit Gippon Experience.  Das sind Baumhäuser die mit Kabelcars in 30m Höhe miteinander verbunden sind. Ein kleines Abenteuer! Wenn es noch freie Plätze gibt, mache ich das.

Um nun weiter zu reisen, gibt es 2 Varianten. Variante 1: Ab in den Norden über Luang Namtha, Phongsaly, Ngoi Kao, Oudomxai nach Pakbeng oder Luang Prabang oder die Variante 2 mit dem Boot auf dem Mekong hinab über Pakbeng nach Lunang Prabang. Variante 1 hat die Aussicht auf traumhafte Natur in den Bergen.

Luang Prabang soll sehr schön sein. Hier werde ich vermutlich ein paar Tage bleiben. In der Nähe ist die Ebene der Tonkrüge zu entdecken. Von hier aus wird der Weg weiter in die Hauptstadt Vientiane führen und dann weiter über Paxxan in Richtung Savannakhet. Es kann sein, dass hier noch der eine oder andere Nationalpark eine Reise wert ist.

Weiter geht es dann in Richtung Pakxe. Das ist der Ausgangspunkt für die 4000 Inseln, das Bolaven Plateau, Vat Phou (einziger Khmer Tempel außerhalb Kambodschas). Die 4000 Inseln ist ein Mekong Inselparadies und Heimat der Irrawaddy Delphine. Hier werde ich eine paar Ruhetage einplanen und mich von der anstrengenden Reise durch Laos erholen.

Dann geht es weiter in Richtung Kambodscha nach Phnom Penh und/oder Sihanoukville. Was ich in Kambodscha so treibe, hängt von der restlichen Zeit bis zum Rückflug ab.  Auf alle Fälle werde ich die Zeit in Phnom Penh genießen und die Abende wieder im FCC verbringen oder in Sihanoukville ein bisschen am Strand abhängen. Vielleicht auch beides.

Der Flieger geht dann von Phnom Penh zurück über Stockholm nach Berlin.


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