Tag 18 Luang Prabang

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Mrz 092013
 

Liebe Grüße aus Luang Prabang (Laos). Alles ist fein hier und ich laufe vor Freude mit einem breiten Grinsen durch die Stadt. Dann reicht es aber auch, morgen geht es weiter mit den Bus nach Phonsavan. Hier ist die „Ebene der Tonkrüge“ zu besichtigen. Wird wieder eine lange Fahrt 7 bis 10 Stunden.

Tag 17 Luang Prabang (Wasserfall Kuang Si)

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Mrz 072013
 

Ich bin dann gestern doch gleich im Utopia geblieben. Hier
trifft man täglich neue Leute und unsere Gruppe wird immer größer.
Es ist Zeit weiterzuziehen oder für immer zu bleiben!!! Nach dem
morgendlichen Yoga (heute mit Khoun), komme ich zurück in
mein Guesthouse und trinke erst einmal einen Kaffee auf der
Terrasse. Das ist ein Fehler. Mein Herbergsvater trifft mich und
erzählt mir, dass ich heute ausziehen muss. Wäre ich mal schon weg
gewesen. Er hat einen Fehler gemacht und ist überbucht. Es gibt
dazu auch eine Geschichte von ihm, die ist zu lang für den Blog.
Ich habe bis jetzt keine schlechte Erfahrungen hier gemacht. Daher
glaube ich die Geschichte. Ich ziehe in das Guesthouse von Nadja,
Alex und Ellen. Ellen nimmt heute den Nachtbus nach Vientiane. Also
ist ein Zimmer frei. Frühstücks gibts heute bei einer Frau auf der
Straße. Sie breitet Springrolls frisch zu. Es ist faszinierend ihr
dabei zuzusehen & schmecken tut es auch noch sehr gut.
Jetzt bin ich mit meinem Hostelwechsel wieder versöhnt.

Heute geht es mit dem Moped zu Wasserfall Kuang Si. Dort verbringen
wir den Tag in kleinen Badebecken, schauen den Kids beim Spielen im
Wasser zu und genießen den Tag. Es ist heute deutlich wärmer als
die Tage zuvor. Somit ist der Wasserfall eine gute Erfrischung.
Heute ist der 8. März also Frauentag. Der wird hier in Laos überall
gefeiert. In den Ortschaften sind Zelte aufgebaut, es wird getanzt
und gesungen was das Zeug hält. Wir bringen Ellen noch zum
Nachtbus, ansonsten würde ich unterwegs anhalten und mir eine
solche Feier anschauen.

Noch eine Geschichte vom Tage. Wir haben ein Paar so geschätzt mitte 50 aus
Frankreich (Straßburg) getroffen. Die sind mit dem Fahrrad aus
Frankreich bis nach Laos gereist und wollen noch weiter nach China.
Ein tolles Projekt! Dauert so ca. 1,5 Jahre und kommt auf meine
Liste der ToDo´s. (Frankreich; Italien, Slowenien, Kroatien,
Montenegro, Albanien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Armenien,
Aserbeidschan, Iran, Indien, Nepal, Thailand, Laos und weiter nach
China) Ich bin beeindruckt.


Tag 16 Luang Prabang (Kochkurs)

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Mrz 062013
 

Es wird Zeit, dass ich die Geheimnisse der laotischen Küche erlerne. Ich habe einen Kurs bei Chanda und Linda im Tum Tum Cheng (so wird der Klang der Trommeln genannt, welche die Mönche in den Vats nutzen) Restaurant gebucht. Es sind zwei reizende laotische Frauen. Mit Chanda fahren wir erst auf den Markt und lernen alles kennen was es dort so zu kaufen gibt. Mit Linda kochen wir danach zusammen 5 Gerichte. Diese können wir aus einer Liste von 14 Vorschlägen auswählen. Es gibt ein Stew mit Hühnchen (aq lam), süß/sauren Fisch (kai kua som wan), Huhn in einer Chilli-Kokosnusssoße (kai pad phet), Chicken im Bananenblatt (ho mok kai) & als Nachtisch Kübis mit Kokosnuss (nam wan mak ue). Damit wir Zeit sparen sind die meisten Schnippel arbeiten schon für uns getan. Wer von Euch dieses Jahr mit zu unserer Sportreise nach Mallorca mitkommt, kann sich freuen. Ich habe neue Rezepte…….!

Den Nachmittag verbringe ich (völlig ausgelaugt vom Kochen) auf der Terrasse des Utopia mit Schlafen und Abhängen unter Palmendächern (mit Blick auf dem Mekong). Es gibt schlimmeres im Leben….. Vielleicht bleibe ich gleich hier, bis zur Party die am Abend beginnt. Essen brauche ich heute nichts mehr. Definitiv!!!!

Tag 15 Luang Prabang

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Mrz 062013
 

In ganz Laos gibt es nur ein Yoga Studio & das ist in Luang Prabang. Dieses veranstaltet jedem Morgen im Utopia ein offene Yoga Klasse um 07:30 Uhr und 3 Mal die Woche ein Sunset Yoga. Ich habe mein Guesthous extra so gewählt, dass ich es am Morgen nicht so weite zum Yoga habe. Die Welt ist klein. Kathrin aus Berlin führt durch die Yoga Stunde & es macht Spaß am Morgen denn Sonnenaufgang mit einer Yogalession am Mekong zu beginnen. Das Frühstück organisiere ich mir am Straßenrand in einer Suppenküche.  Luang Prabang ruiniert mich, hier ist alles mindestens doppelt so teuer und ich muss auf mein Budget achten. Normalerweise habe ich ca.250.000 Kip pro Tag als Limit (mit Übernachtung/Ausflüge extra) . Das hat bis jetzt auch immer gereicht. In Lunag Prabang habe ich das Limit auf 350.000 angehoben (davon gehen 100.000 Kip für das Guesthouse drauf). Wenn ich für das Abendessen schon alleine 100.000 Kip ausgebe und für Kaffee und Kuchen 50.000 Kip, wird es knapp. Darum frühstücke ich heute wieder am Staßenrand,  esse eine Suppe. Diese schmecken gut und machen satt. Dann kann ich endlich in mein gewünschtes Guesthouse umziehen. Alles ist jetzt gut!!!

Im laufe des Tages besuche ich die vielen Tempel in Luang Prabang und den alten Kings Palace. Dafür brauche ich den ganzen Tag & habe noch nicht alles gesehen. Vom Königspalast bin ich besonders beeindruckt. Ist ein echt schönes Gebäude und passt zu Laos. Hinter dem Königspalast finde ich eine Tempelanlage mit vielen Buddha Statuen im Garten. Es ist ein idealer Platz zum Ausruhen. Dem Nachmittag mag ich an meinem Lieblingsspot in der Stadt verbringen, im Utopia. Ich schreibe an meinen Blog und irgendwann kommen Nadja, Alex & Ellen dazu. Wir haben einen schönen Nachmittag und zum Abendessen geht es auf den Nachtmarkt. Ich mag  ja im Budget bleiben.

Auf dem Nachtmarkt treffen wir noch weitere Traveller und wir kommen ins Gespräch über Reiseziele, Familien, Heimat, Fernweh ach über Gott und die Welt. Wir sind nun eine Truppe und lassen den Abend im Utopia ausklingen. Wo auch sonst in der Stadt. Im Utopia wird das Spiel Dortmund gegen Donezk auf einer Großleinwand gezeigt (3:0). Ach wie klein die Welt ist und was machen all die coolen Plätze in der Welt, wenn ich nicht unterwegs bin.

Tag 14 Mit dem „SlowBoat“ nach Luang Prabang

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Mrz 062013
 

Wie schon angekündigt, geht es heute mit dem“ SlowBoat“ nach Luang Prabang. Das soll eine sehr schöne Stadt sein, habe ich von vielen gehört die schon mal hier waren. Es wird ein lange Fahrt so ca. 6 bis 7 Stunden, Flussabwärts den Nam Ou. Ich finde einen Platz am Ende vom Boot. Hier sitze ich zwar gleich neben den Motor und es könnte 6 Stunden sehr laut werden, dafür kann ich meine Beine ausstrecken und sogar schlafen. Zum Glück finde ich die Ohrstöpsel (habe ich meist für den Flieger dabei). Somit ist es nicht ganz so laut. Die Zeit vergeht mit schlafen und Landschaft anschauen. Einige Zeit sitze ich beim Maschinisten :=)) auf dem Motorverdeck und wir beide schauen schweigend in die Landschaft. Schön, Jungs verstehen sich auch ohne Worte!

Die Ankunft in Luang Prabang habe ich mir irgendwie spektakulärer vorgestellt. Wir steigen aus dem Boot aus & landen in einer kleinen Straße mit einstöckigen Häusern. Ich verabschiede mich von Ellen, Nadja & Alexander, da ich erst mal einen Kaffee trinken mag. In der City von Luang Prabang tummelt sich ein Touristenkaffee an das nächste Touristenrestaurant usw. Ich trinke einen Kaffee und bin erst einmal enttäuscht von der Stadt. Vielleicht, ist auch der Kulturschock zwischen dem ursprünglichen Leben im Norden und der Touristenhochburg Luang Prabang mit seinen vielen Boutique Hotels zu groß für mich.
Auf dem Weg zu meinem Guesthouse, fragt mich eine gut gekleidete Frau ob ich nicht einen Hund vom Berg retten könnte. Ihre Schuhe wären zu gut um die Böschung hinauf zu klettern, meine währen robuster. Da denke ich mir, wo bin ich hier bloß gelandet. Da stehe ich so da,  mit meinem großen Rucksack und erkläre ihr, dass ich keine fremden Hunde retten werde. Soll sie doch ihre Schuhe ausziehen (denke ich), der Hund wird sich schon zu helfen wissen. So eine Schnepfe! Es ist nun 19 Uhr & mein Guesthouse ist ausgebucht. Ich hatte allerdings auch nicht reserviert. Der Besitzer erklärt mir, dass morgen Zimmer frei werden. Ich könne aber die Nacht für „lau“  in der Hotellobby schlafen… Ich ziehe in ein etwas abgewohntes Zimmer im Nachbarhaus vor. Für 8€ Ersparnis muss ich nicht auf dem Boden schlafen (hätte ich geahnt wie teuer mich die Stadt kommt, hätte ich das Angebot angenommen :=)).


Neben meinem neuen Zuhause ist gleich die Utopia Bar. Das Motto der Bar ist „Zen By Day, Groovy By Night“, es ist morgens Yoga und abends Party. Ich wohne genau richtig & schalte in den Partymodus um.
Beim Abendessen in einem netten Gartenrestaurant (die Location ist schick, mit schönen Blick, das Essen ist schlecht und teuer, wenn man das Essen aus den Bergen kennt) treffen wir eine Studentin aus München 21 Jahre, sie steht etwas verloren vor unserem Tisch & sucht Bekannte. Die haben heute offenbar alle was anderes vor. Wir unterhalten uns mit ihr und merken sofort den Unterschied in der Art des Reisens. Wird wohl am Altersunterschied liegen. Als ich zurück in mein ab geranztes Guesthouse komme, ist immer noch Party im Utopia. Aber nicht mehr lange, in Laos ist 23:30 Uhr Zapfenstreich. Außer die Bowlingbahn, die hat bis 2 Uhr am Morgen auf. Warum auch immer :=))

Tag 13 Nong Kiao „Sabai, Sabai“

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Mrz 042013
 

Ein weitere Tag Müßiggang in Nong Kiao. Es hat die ganze Nacht und am Morgen geregnet, so dass ich nicht joggen war. Nong Kiao ist der ideale Ort zum Abhängen und ich will von hier eigentlich nicht mehr weiter reisen. Es gibt hier so viel zu tun, den ganzen Tag in der Hängematte nen Buch lesen und die Landschaft genießen. Man könnte mit dem Boot den Fluss Nam Ou hinauffahren. Dort ist der Ort Muang Ngoi Kao. Dieser ist nur per Boot zu erreichen und noch sehr ursprünglich. Man könnte von Restaurant zur nächsten Bar lauf und wieder zurück oder mit dem Mountainbike die Umgegend erkunden. Man könnte richtig Klettern oder Trekken gehen & Wasserfälle und Höhlen aufsuchen. Man könnte aber auch einfach nichts tun, in die Coco Home Bar gehen, den Reiseblog der zurückliegenden Tage fertig schreiben, ein Buch lesen, die Sauna & danach eine Ölmassage genießen und Abends ein laotisches Barbecue essen. Ich entscheide mich für die letztere Optionen, einfach zu entspannen „Sabai, Sabai“ und nichts zu tun. Dieses kleine Dorf bieten Aktivitäten für mindestens 14 Tage. Die nutze ich alle, wenn ich hier wieder herkomme. Versprochen……


Am Nachmittag zeigt mir die Mama aus Alex Restaurant wie sie den LaoLao zubereitet. Es werden verschiede Hölzer in eine alte Plastikflasche gestopft & mit Reisschnaps aufgefüllt. Ich bekomme ein Stück der Hölzer geschenkt. Nun habe ich einen Talisman aus Laos. Während dem Barbeque kommen wir mit Ken und Hom in Kontakt. Das sind die Brüder welche die lokale Sauna betreiben. Ken erklärt uns wie ein laotische Barbeque funktioniert & Hom ist ist auch Tourguide und wir unterhalten uns über den Krieg in Laos und den Bombenhagel den Amis über dies Land. Noch heute stirbt in Laos ein Mensch pro Tag an den Blindgängern. Ken & Hom sind zwei nette Typen. Wie gesagt, das nächste Mal unternehme ich Touren mit Home.

Morgen geht es weiter Luang Prabang mit dem Boot. Das Boot fährt den Fluss Nam Ou 7 Stunden hinab. Es wird wieder ein langer Tag…..