Okt 182013
 

Der erste Tag war zum Einwandern geplant.

Von Syaprubeshi (1503m) geht es nach Gatlang (2238m), gleich zu Beginn ein langes Stück den Berg hinauf. Wow…. ist das anstrengend! Der Teil der Tour wird bestimmt spannend, denn das Tamang ist touristisch noch nicht sehr erschlossen, und wir werden dicht an der hier lebenden Bergbevölkerung dran sein. Wir sind nun glücklich, wieder  in der Bergwelt des Himalaya Gebirges wandern zu dürfen.


Der 2. Tag führt uns weiter nach Tatopani (2607m). Der Ortsname Tatopani bedeutet heiße Quellen (tato =heiß & pani = Wasser) Nach unserer langen Wanderung, freuen wir uns schon sehr auf das Baden in den heißen Quellen. Auf der Wanderung tauchen wir tief in die Bergwelt ein und kommen durch einige kleine Bergdörfer. Die Leute hier sind uns Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen. So dass ein Namaste (Guten Tag/Hallo) oder Dashi Telek (Gute Tag auf tibetanisch), verbunden mit einem woher und wohin, zu unserem Wanderrhythmus gehört. In Tatopani sind wir nun auf 2607m angekommen. Am Abend reißen dann sogar das erste Mal die Wolken auf, sodass wir ein bisschen von der faszinierenden Bergwelt des Himalayas sehen können. Das Wetter ist zum Wandern optimal, nur die Wolken hängen oft sehr tief und versperren uns die Sicht auf die Berge.


Am 3. Tag im Tamang wandern wir zur Grenze nach Tibet und übernachten in Timure (1762m). Pasang ( unser Guide) hat die Tour als leichte Wanderung angekündigt. Das stellt sich für uns dann auf dem Weg anders heraus. Wir finden den Wanderpfad doch sehr anspruchsvoll! Das Highlight des Tages, ist eine Teepause bei einer Bergfamilie. Es war spannend zu sehen, wie die Menschen an den Berghängen Leben und deren Häuser eingerichtet sind. Zum Abschluss des Tages wandern wir noch zur Grenze nach Tibet. Naja, die Grenze ist nicht sonderlich spektakulär. Die Chinesen bauen eine neue Straße und Brücken. Sie hoffen bald, den Norden von Nepal direkt mit ihren Waren beliefern zu können.
Jetzt beginnt schon der 4. Tag unserer Tour und wir wandern auf der anderen Talseite des Bergmassives. Von Timure (1762m) geht es nach Bridrim (2229 m), erst flach dann immer weiter steil bergauf. Das Guesthouse in welchem wir in Bridrim übernachten, bietet uns einen fantastischen Blick auf die andere Talseite.

Es wird von einer tibetanischen Familie betrieben, deren Vorfahren  vor ca. 200 Jahren aus Tibet geflüchtet waren. Wir sind ins Wohnhaus der Familie auf einen Tee eingeladen und hören uns die spannende Familiengeschichte an. Das Wohnhaus ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Besser als alles was wir bisher gesehen haben. Unser Verhältnis zu den Portern ist mittlerweile sehr freundschaftlich. Am Abend tanzen wir mit ihnen gemeinsam nach nepalesischer Musik bis wir müde sind. Der kommende Tag führt uns dann bei Khangjim (2235m) auf die zweite Etappe. Ab jetzt wandern wir im „Langtang National Park“ auf den gleichnamigen Treck.

Sorry, the comment form is closed at this time.